Massagekerzen – Spannende Insights zu Anwendung, Funktion & Herstellung

Zusammenfassung

Du sehnst Dich nach Entspannung im Alltag? Oder möchtest Dein erotisches Vorspiel mal ganz anders gestalten? Dann verwöhne Dich und Dein:e Partner:in doch mal mit einer sinnlichen Massagekerze. Das warme Wachs der Kerze hilft Dir dabei zu entspannen und kann überdies Deine sexuelle Lust beflügeln. Wir verraten Dir, wie Du die Massagekerze richtig anwendest, welche Wirkung sich damit erzielen lässt und worauf Du beim Kauf achten solltest.

Massagekerze: Was genau ist das?

Du denkst jetzt bestimmt: Heißes Wachs auf meiner Haut? Nein, Danke. Aber bevor Du die Massagekerze für Dich abschreibst, solltest Du wissen, dass das bei der Massage aufgetragene Wachs längst nicht so heiß ist wie das einer gewöhnlichen Haushaltskerze. Denn die speziellen Inhaltsstoffe dieser Kerze erlauben ein Schmelzen des Wachses schon bei geringerer Temperatur. Somit hast Du keine Schmerzen zu befürchten. Stattdessen wartet eine wunderbare, geschmeidige Sinneserfahrung auf Dich.

Massagekerzen: Ihre Funktion

Einmal aufgetragen, sind mit dem flüssigen Wachs wohltuende Massagen jedweder Couleur möglich. Ob Du die Massage zum Entspannen, Aktivieren oder zum Verführen einsetzen möchtest, bleibt ganz Dir überlassen. Massagekerzen sind so beliebt, weil ihr warmes Wachs nicht nur die Haut verwöhnt und Verspannungen lockert. Ihr angenehmer Duft hilft perfekt beim Abschalten nach einem langen und anstrengend Tag. Nicht zuletzt bringt das gedämpfte, romantische Licht der Kerze Euch beide in die richtige Stimmung.

Je nach verwendetem Duft wirkt eine Massage mit dem Wachs der Massagekerze eher entspannend (Lavendel), belebend (Zitrone) oder erotisierend (Vanille). Doch nicht nur zur Massage ist diese Kerze geeignet. Du kannst sie wegen ihrer rückfettenden Inhaltsstoffe auch prima als Pflegecreme, zum Beispiel bei trockener Haut, verwenden. Setzt Du die Massagekerze beim erotischen Spiel ein, sorgt auch der Hitzereiz für besondere Spannung im Bett. Dazu genießt Du die Intimität mit Deinem:r Partner:in, der:die Dir diesen unglaublich sinnlichen Genuss schenkt – oder dem:r Du damit die Sinne benebelst.

Übrigens: Es gibt auch essbare Massagekerzen, sodass Du Deinen Schatz beim Liebesspiel auch intensiv mit dem Mund verwöhnen kannst. Achtung: Auch wenn das flüssige Kerzenwachs sich schön glitschig auf der Haut anfühlt. Es sollte nicht als Gleitmittel eingesetzt werden. Denn die Schleimhäute können auf manche Inhaltsstoffe empfindlich reagieren. Außerdem vertragen sich Fette und Öle nicht zusammen mit Kondomen. Diese können beim Kontakt porös werden, wodurch der Empfängnisschutz nicht mehr sicher gewährleistet ist.

Massagekerzen: Die Anwendung

Damit der Funke der Leidenschaft überspringen kann, sorgst Du zunächst für eine harmonische Atmosphäre in Eurem Schlafzimmer. Wenn Du magst, leg doch auch schöne Entspannungsmusik auf. Suche ein schönes Plätzchen für Deine Massagekerze aus. Nun zündest Du sie an. Lass sie etwa fünf bis zehn Minuten lang ihren Duft verströmen und ihr Licht entfalten. Dann sollte sich die obere Schicht verflüssigt haben. Puste die Kerze nun aus und teste die Temperatur. Bei manchen Kerzen ist es notwendig, kurz abzuwarten, bis die Temperatur angenehm ist. Dann kannst Du das flüssige Wachs entweder auf die gewünschten Hautpartien Deines:r Partner:in oder auf Deine Finger auftragen. Verwöhne Deine:n Auserwählte:n dann mit knetenden, klopfenden oder streichenden Bewegungen und entführe ihn oder sie ins Reich der Sinne. 

Massagekerzen: Wertvolle Inhaltsstoffe

Hochwertige Massagekerzen enthalten als Basis natürliche Wachse, etwa Sojawachs oder Bienenwachs. Weitere Zutaten sind Kakaobutter oder Sheabutter. Daneben kommen oft Mandelöl oder Kokosöl zum Einsatz. Die Butter sorgt zusammen mit dem Wachs für eine feste Konsistenz. Die Öle erleichtern das Gleiten der Finger über die Haut und schenken der Haut kostbare Fette. Die zusätzlich hinzugegebenen Aromaöle sorgen nicht nur für einen angenehmen Duft bei der Kerzenmassage, sondern haben selbst auch noch bestimmte Wirkungen. So fördert etwa Lavendelöl die Entspannung, wohingegen Vanille- oder Rosenöl aphrodisierend wirken. Zitrusfrüchte wie die Orange sorgen für neuen Elan und steigern Deine Aktivität.

Die Duftpalette bei Massagekerzen reicht von Jasmin über Erdbeere bis hin zu Schokolade und Cannabis. Für jede Nase ist hier also etwas Passendes dabei. Tipp: Schaue vor dem Verwenden auf die Zutatenliste, um mögliche allergische Reaktionen von vornherein auszuschließen. Achte weiterhin darauf, dass Du möglichst ein Produkt in Bio-Qualität auswählst. So kannst Du mit den besten Zutaten rechnen. Parabene, Paraffine sowie Glykol oder Phthalsäure-Salz haben in Deiner Massagekerze nichts zu suchen.

Massagekerze: Lavendel

Eine Massagekerze mit Lavendel ist immer eine gute Wahl. Denn Lavendel ist der König der Kräuter, wenn es um tiefe Entspannung geht. Lavendelblüten können erwiesenermaßen nicht nur den Geist beruhigen, sondern sogar Ängste lösen und nervöse Unruhezustände lindern helfen. Eine wohltuende Kerzenmassage mit Lavendelöl soll sogar den Schlaf verbessern können, wenn Du unter Schlafstörungen leidest. Zudem sagt man Lavendel nach, dass er dabei hilft, besser mit Stress zurechtzukommen.

Massagekerzen: Wo findest Du sie?

Massagekerzen kannst Du fertig in der Drogerie, in (Natur)Kosmetikläden oder im Erotikshop kaufen. Natürlich findest Du auch online viele Shops, die eine bunte Auswahl an Massagekerzen anbieten. Wenn Du sie selbst herstellen möchtest, gibt es in diversen Onlineshops ein spezielles Set für die Herstellung einer Massagekerze zu kaufen. Alternativ besorgst Du Dir die Zutaten einzeln – entweder online oder in einem Naturwarenladen.

Massagekerzen selbst herstellen

Wenn Du gerne eine individuelle Massagekerze haben möchtest, kannst Du Dir diese auch selbst herstellen. Dazu gibt es in diversen Onlineshops bestimmte Sets mit allen erforderlichen Zutaten und dem dafür notwendigen Zubehör zu erwerben. Natürlich kannst Du Dir Deine Inhaltsstoffe auch selbst zusammenstellen und einzeln kaufen. Wir empfehlen: Bio-Massagekerzen! Für das folgende Rezept benötigst Du:

  • ein Drittel Kakaobutter
  • ein Drittel Sheabutter
  • ein Drittel Olivenöl und Mandelöl (jeweils zur Hälfte)
  • Kerzendochte mit oder ohne Fuß
  • Kerzengläser
  • Wäscheklammern
  • ein ätherisches Öl Deiner Wahl wie Vanille, Lavendel oder Karamell (nur für den Zweck entwickelte Parfümöle verwenden!)

Anleitung für die Herstellung einer Massagekerze

Stelle zunächst die Gläser bereit und gib in jedes Glas einen Docht hinein. Fixiere den Docht, indem Du die Wäscheklammer oben quer auf dem Glas ablegst. Anschließend erhitzt Du die Kakaobutter und die Sheabutter, bis sie schmelzen. Dann gibst Du die Öle und einige Tropfen Deines Duftöls hinzu und rührst das Ganze gut um. Sei mit dem Duftöl sehr sparsam, denn die Kerze soll Dir zwar die Sinne, aber nicht den Atem rauben. Dann darfst Du Deine Kerzengläser mit der Flüssigkeit befüllen. Die Wäscheklammern bleiben weiterhin am Docht. Gib acht, dass sie Dir nicht ins flüssige Wachs hineinrutschen. Nun lässt Du Deine Massagekerze bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank aushärten.

Im Anschluss kannst Du Deine:n Partner:in mit dem flüssigen Massageöl und dem tollen Aroma Deiner Kerze bei einer entspannenden Kerzenmassage verwöhnen. Ein sinnliches Wellness-Erlebnis, bei dem Dein:e Partner:in ganz Feuer und Flamme sein wird.