Kunyaza: Die afrikanische Klopftechnik fördert Deine Orgasmen

Zusammenfassung

Aufgepasst: Hier kommt der neueste Trend, der heiße Orgasmen für alle Frauen verspricht: Kunyaza. Nein, es handelt sich diesmal nicht um eine Sexstellung des Kamasutras, sondern um eine afrikanische Liebeskunst mit besonderem Fokus auf die Frau. Forscher:innen aus Ruanda sollen herausgefunden haben, dass diese Technik sehr vielen Frauen einen intensiven Orgasmus bescheren kann. Klingt vielversprechend und ist daher in jedem Fall einen Versuch wert. Wir verraten Dir, wie diese glückverheißende Sexpraktik funktioniert und welche Bedeutung sie in ihrem Heimatland Ruanda hat.

Was ist Kunyaza?

Kunyaza ist eine Sexualpraktik aus Ruanda, bei der der Mann mit seinem erigierten Penis abwechselnd die Vagina und die äußeren Geschlechtsteile stimuliert. Der Mann klopft dabei rhythmisch mit seinem erigierten Penis auf die weiblichen Schamlippen und die Klitoris. Die doppelte Stimulation von Vagina und Klitoris soll die weibliche Lust steigern und es einer Frau erleichtern, zum Höhepunkt zu kommen. 

Kunyaza: Der Schlüssel zum Squirten?

„Kunyaza“ bedeutet wörtlich „zum Urinieren bringen”. Dabei soll eine Frau beim Höhepunkt natürlich nicht wirklich pinkeln. Gemeint ist vielmehr das sogenannte „Squirting“. So wird die Absonderung einer speziellen Flüssigkeit – dem weiblichen Ejakulat – im Moment des Orgasmus bezeichnet. Dieses spezielle Sekret wird von den Skene-Drüsen am Harnröhrenausgang freigesetzt. Manche Frauen bilden beim Orgasmus davon mehr, andere weniger. Mithilfe von Kunyaza sollen laut Forscher:innen satte 90 % der Frauen eine weibliche Ejakulation bekommen können.

Die Bedeutung von Kunyaza in Ruanda

In Ruanda hat die Befriedigung der Frau und die weibliche Ejakulation beim Liebesspiel einen hohen Stellenwert. Ziel des Kunyaza ist es, der Frau einen intensiven Orgasmus zu schenken. Um dieses ehrenwerte Ziel zu erreichen, üben sich Mann und Frau zusammen häufig in der Kunst des Kunyaza.

Wie funktioniert die afrikanische Liebeskunst Kunyaza?

Das hört sich alles prima an. Doch wie funktioniert diese geheimnisvolle afrikanische Liebeskunst denn nun? Im Grunde denkbar einfach: Beim Kunyaza darf es sich die Frau auf dem Rücken liegend bequem machen und die Beine spreizen. Denn bei dieser Technik übernimmt der Mann das Ruder. Nach dem Vorspiel lenkt er sein Liebesschiff volle Kraft voraus in Richtung ihrer Lustgrotte.

Im Klartext heißt das: Der Mann dringt beim Kunyaza zunächst wie sonst auch in die Frau ein und führt die zur Luststeigerung typischen Stoßbewegungen aus. Nach einiger Zeit nimmt der Mann dann seinen Penis heraus, hält ihn zwischen zwei Fingern fest und klopft damit erst zart, dann intensiver und schneller werdend zunächst auf die äußeren Schamlippen der Frau, dann auf die inneren Schamlippen und schließlich – auf das Epizentrum der weiblichen Lust – die Klitoris. Durch das Klopfen beim Kunyaza soll die Durchblutung im weiblichen Genitalbereich angeregt werden. Dadurch nimmt die Intensität der Empfindungen bei der Frau zu, was zu einem (intensiveren) Orgasmus und im besten Fall sogar zu multiplen Orgasmen führen kann.

Dann wendet sich der Mann wieder für eine Weile der Vagina der Frau zu und stimuliert diese ganz traditionell mit dem Penis. Im Anschluss daran macht er dann wieder mit dem Klopfen weiter. Im Idealfall blüht Euch nun ein intensiver Sturm auf See mit haushohen Wellen der Lust! Vor allem für die Frau sollen beim Kunyaza erotische Genüsse der Superklasse drin sein. Und übrigens: Im Moment des Orgasmus sollte der Penis des Mannes nicht in der Frau sein. Denn auf die Art kann sich offenbar der Beckenboden der Frau besser entspannen, sodass sie den Orgasmus auch in vollen Zügen genießen kann. Wie lange dieses lustvolle Wechselspiel letztlich dauern soll, bestimmt Ihr selbst. 

Noch ein letztes: Als Mann solltest Du unbedingt mit Deiner Partnerin darüber sprechen, bevor Du die afrikanische Liebeskunst in die Tat umsetzt. Denn Überraschungen sind zwar grundsätzlich eine tolle Sache. Aber in diesem Fall bitte nicht! Ehe der Mann mit seinem besten Stück überfallsartig auf die ahnungslose Partnerin losgeht, sollte er vorher kurz ihre Erlaubnis einholen. Schließlich handelt es sich beim Kunyaza um ein ungewöhnliches Experiment, auf das sich die Frau einlässt.

Kunyaza: Schriftliche Überlieferungen existieren in Ruanda nicht

Bedauerlicherweise gibt es im Gegensatz zum Kamasutra keine schriftlichen Aufzeichnungen zum Kunyaza, da die Sexpraktik in Ruanda typischerweise in mündlicher Form an die nächste Generation weitergegeben wird. Welch ein Drama für die Frauen in der restlichen Welt! Gerne würden wir Euch natürlich detaillierter beschreiben, wie Ihr den offenbar überwältigenden Sturm der Lust erleben könnt. Einen letzten Tipp können wir Euch aber dennoch mit auf den Weg geben: In Ruanda dehnen die Frauen ihre Schamlippen vor dem Sex sanft, damit die Klopffläche für das Kunyaza vergrößert wird und sie so das Maximum an Lust erfahren können.

Kunyaza: Wie ist die afrikanische Liebeskunst entstanden?

Angeblich soll ein junger Soldat in Ruanda durch Zufall auf diese Sexpraktik gekommen sein. Nach dieser Geschichte habe er seine Erektion nicht aufrechthalten können, da er zu nervös gewesen sei, sodass er damit begann, die Vulva seiner Sexpartnerin abzuklopfen.