Erogene Zonen: Die 17 heißesten Lustzentren

Zusammenfassung

Als erotische Landkarte mit vielen „Sehenswürdigkeiten“ zum Erkunden – so kann man den menschlichen Körper auch betrachten. Ein:e ideale:r Liebhaber:in – egal ob Mann oder Frau – bezieht möglichst viele erogene Zonen ins Liebesspiel mit ein. Manche der lustvollen Reizpunkte sind bekannt. Andere geben ihr süßes Geheimnis nicht so leicht preis oder sind gar nicht so leicht aufzuspüren. Verwöhnt Euch doch einmal ausgiebig von Kopf bis Fuß und erforscht die Topografie Eures Körpers. Sucht nach Euren empfindlichsten Zonen. Alternativ lest Ihr einfach diesen Beitrag, in dem wir Euch die heißesten erogenen Zonen vorstellen.

Was sind erogene Zonen?

Erogene Zonen sind Bereiche des Körpers der Frau oder des Mannes, an denen die Konzentration von Nerven besonders hoch ist. Daher werden Berührungen hier intensiver wahrgenommen als an anderen Stellen des menschlichen Körpers. Auch ist die Haut an diesen Stellen besonders dünn, wodurch sie empfänglicher für Reize ist. Werden die erogenen Zonen durch Streicheln, Küssen oder Knabbern stimuliert, fühlt sich das angenehm an. Sexuelle Lust und Erregung nehmen durch die Stimulation zu, was in vielen Fällen in einen Orgasmus mündet.

Erogene Zonen: Diese Hotspots mögen Männer wie Frauen

Männer und Frauen sind in vielerlei Hinsicht verschieden. Doch so verschieden nun auch wieder nicht. Gemeinsam sind uns beispielsweise die empfindlichen Stellen, die uns vor Lust fast an die Decke springen lassen:

  • der Mund
  • die Augenpartie
  • die Ohren
  • der Hals
  • die Hände und Finger
  • der Kopf
  • der Bauch
  • die Oberschenkel

Der Mund: Das Tor ins Reich der Lust

Der Mund ist meist die erste Anlaufstelle, wenn zwei Menschen Lust auf Sex haben. Auf den langen und sinnlichen Zungenkuss will beim Vorspiel wohl niemand verzichten. Sowohl Lippen als auch Zunge sind äußerst empfänglich für zarte Spielereien, da sich hier viele Nervenenden tummeln. Auch die dünne Haut in dem Bereich fördert die sinnlichen Wahrnehmungen bei einer Berührung. Neben neckischen Spielen mit der Zunge fördert sanftes Knabbern oder Saugen an den Lippen die Lust Deines Partners oder Deiner Partnerin.

Der Augenbereich

„Schau mir in die Augen, Kleines!“ – Ein schmachtender Blick wird wohl nicht ausreichen, um eine Frau dahinschmelzen zu lassen – zumindest nicht in sexueller Hinsicht. Aber ein sanfter Kuss aufs Augenlid oder auf eine andere Stelle der empfindlichen Augenregion schon. Denn hier befinden sich zahlreiche Nerven, die Berührungen in dieser Zone sehr angenehm machen. Daher bezieht den Augenbereich ins Vorspiel mit ein. Ihr werdet Augen machen, was sanfte Berührungen hier bewirken können!

Das Ohr als eine der empfindlichsten erogenen Zonen

Aufgepasst und einmal hergehört: Die Ohren zählen zu den Top-Spots, um eine Frau in wilde Ekstase zu versetzen. Sanftes Knabbern, Hauchen und Lecken am Ohr versetzt sie und ihn in blankes Entzücken. Wenn Ihr mögt, würzt das Ganze mit ein wenig Dirty Talk.

Warum es sich lohnt, sich mal ausgiebig dem Ohr Deiner oder Deines Liebsten zu widmen? Ganz einfach: Das menschliche Ohr enthält eine unglaubliche Vielzahl von Nervenenden, die ohne Umschweife auf zärtliche Gesten anspringen. Außerdem ist laut der traditionellen Chinesischen Medizin jede Stelle des Ohres über Energieleitbahnen mit einem bestimmten Organ oder Bereich des Körpers (z. B. Knie, Lendenwirbelsäule etc.) verbunden. Daher können Berührungen in diesem Bereich auch heilende Wirkungen haben. Im besten Fall schlägst Du hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Achtung: Manche Menschen sind am Ohren-Hals-Bereich derart empfindlich, dass sie Berührungen hier kaum aushalten. Schade!

Der Hals: Erogene Zone mit Kribbelfaktor

Welche Frau liebt es nicht, am Hals von ihrem:r Partner:in liebkost zu werden? Sanfte Berührungen am seitlichen oder unteren Hals sowie im Nacken entfachen das sexuelle Feuer. An dieser sensiblen Stelle sind beide Geschlechter, sowohl Mann als auch Frau, gleichsam erregbar. Wenn Du willst, dass sich bei Deinem:r Partner:in die Nackenhaare vor Erregung aufstellen, dann lasse diese erogenen Zonen im Bett auf keinen Fall aus. Zum Warmlaufen kannst Du Deine:n Partner:in zunächst auch mit einer leichten Massage des Nackens verwöhnen. Für erotische Massagen dieser Art nimmst Du am besten ein Massageöl zur Hilfe!

Tipp: Besonders heiß sind die sogenannten Federküsse. Dabei öffnest Du den Mund und hauchst Deiner Liebsten sanfte Küsse auf die Haut von Nacken und Hals. So spürt sie Deinen erregten Atem auf ihrer Haut. Das wird sie um den Verstand bringen. Wenn Euer Schatz es etwas intensiver mag, dürft Ihr am Hals auch gern etwas knabbern.

Hände und Finger: unterschätzte erogene Zonen

Sie leisten viel, finden im Bett aber kaum Beachtung: die Hände. Zu Unrecht, finden wir. Denn die Innenseite der Hände sowie auch die Finger sind äußerst berührungsempfindlich, da hier viele Nerven verlaufen. Denke beim Liebesspiel mit Deinem:r Partner:in also auch mal daran, die Innenflächen der Hand zu küssen und durch sanftes Streicheln erotisch aufzuladen. Auch wunderbar: Du küsst und saugst an den Fingern Deines:r Partner:in. Das wird er oder sie mögen und schnell zur nächsten Stufe übergehen wollen. Auch die Innenseiten der Arme sind sehr sensibel und reagieren stark auf erotische Reize.

Der Kopf: Sanfte Massage führt bei manchen Menschen zum Orgasmus

Es gibt Frauen, die allein durch sanftes Kraulen am Kopf zum Höhepunkt kommen können. Sie sind in diesem Bereich besonders empfindlich, sodass sie keine weiteren Stimuli benötigen. Du kannst ja mal ausprobieren, wie Deine Partnerin auf diese Form der Berührung reagiert. Massiere ihr mit kreisenden Bewegungen Deiner Finger sanft die Kopfhaut und schaue zu, wie sie in eine andere Realität abzudriften scheint. Tipp: Ziehe zwischendurch leicht an ihren Haaren. Dies hat ebenfalls einen sexuell berauschenden Effekt! Auch Männer wissen das Kraulen am Kopf zu schätzen und können so ihre sexuelle Energie heraufbeschwören lassen.

Der Bauch: Der Geheimtipp unter den erogenen Zonen

Der Bauch gehört ebenfalls zu den erogenen Zonen, die Mann und Frau gleichermaßen antörnen. Frauen mögen es beispielsweise, wenn der Bauchnabel mit Zungenspielen umgarnt wird. Gern darf auch etwas Champagner oder Sekt in den Bauchnabel gefüllt werden. Dein:e Partner:in kann ihn dann genüsslich aufsaugen. Der Mann schätzt es, wenn der Bereich zwischen Bauchnabel und Penis verwöhnt wird. Denn die Nähe zu seinem besten Stück lässt die Spannung ansteigen und macht Lust auf mehr.   

Die Oberschenkel: Erogene Zone oder Kitzel-Hotspot?

An der Innenseite der Oberschenkel ziehen viele Nerven ihre Bahnen. Daher ist diese Stelle am Körper so berührungsempfindlich. Für einige Menschen ist dies eine der erogenen Zonen, bei der sanfte Berührungen kaum auszuhalten sind. Entweder Du gehörst zu den glücklichen Kandidat:innen, die vor sexueller Erregung dahinschmelzen oder Du windest Dich ob der unerwarteten Kitzelattacke. Da hilft nur eines: Ausprobieren und schauen, zu welcher Kategorie Mensch Du gehörst.

Herangehensweise: Frauen mögen es oft, langsam an den Schenkeln geküsst und gestreichelt zu werden. Am besten beginnst Du an der Kniekehle und tastet Dich bis zu ihrem Venushügel vor. Um sie etwas zappeln zu lassen, fahre langsam und zärtlich an ihren Schenkeln entlang, ohne dabei ihren Intimbereich zu streifen. Da Du ihre Erwartungen nicht erfüllst, wächst ihre Lust ins Unermessliche.  

Erogene Zonen: Frauen lieben diese Hotspots

Die Top 6 der heißesten erogenen Zonen der Frau sind:

  1. Brust
  2. Klitoris (C-Punkt)
  3. G-Punkt in der Vagina
  4. A-Punkt in der Vagina
  5. Innere Schamlippen
  6. U-Punkt

Die Brust: Nicht nur ein optischer Hingucker

Wohl jeder heterosexuelle Mann und homosexuelle Frauen lieben die weibliche Brust. Mit ihrer rundlichen Form und weichen Beschaffenheit bietet sie Reize der Superklasse. Sowohl der Mann als auch die Frau lieben sexuelle Spielereien an der Brust. Nicht nur die Brustwarze reagiert auf Reize durch Küsse, Saugen oder Knabbern empfindlich. Auch der Warzenvorhof ist eine der erogenen Zonen in diesem Gebiet. Weniger bekannt ist, dass sich auch die seitliche Brust oder die Stelle unterhalb der Brust über Küsse oder Streicheleinheiten freut. Bevor Dein:e Partner:in die Brustwarzen mit seinem:ihren Mund ins Visier nimmt, kann er:sie sie mit den Fingern zunächst weiträumig umfahren, indem er:sie Dir sanft die Brust streichelt.

Wenn Du es fester magst, kann Dein:e Partner:in Deine Brust und auch die Brustwarzen intensiver anpacken und die Nippel kneten. Unglaublich, aber wahr: Es gibt Frauen, die durch bloße Stimulation der Brust zum Orgasmus kommen können. Auch wenn das schwer vorstellbar ist, hat dies seine Logik: Denn eine Studie hat gezeigt, dass bei der Stimulation der Brust die gleichen Areale im Gehirn aktiv werden, wie wenn die Klitoris oder Vagina verwöhnt wird. Achtung: Es gibt Tage, an denen eine Berührung an der Brust schmerzhaft sein kann! Dies ist vor allem an den Tagen vor dem Eintreten der Periode der Fall.  

Die Klitoris: Die Königin der weiblichen erogenen Zonen

Mit etwa 8000 Nervenenden ist sie die unangefochtene Siegerin, wenn es um die sexuellen Lustzentren geht: die Klitoris. Keine Stelle am restlichen Körper von Frau oder Mann ist so empfindlich wie sie – nicht einmal der Penis! Daher sollte die Klitoris unbedingt mit ins Liebesspiel einbezogen werden.

Sie sitzt oberhalb der inneren Schamlippen, erstreckt sich aber mit ihren Schwellkörpern bis ins Innere des Genitalbereichs und verläuft beidseitig um die Vagina herum. Dieser Hotspot möchte zärtlich mit gleichbleibendem Druck und kreisenden Bewegungen umspielt werden. Gerne kann Dein:e Partner:in die Klitoris auch zwischen zwei Finger nehmen und sie sanft kneten. Zu viel Druck wird von Frauen oft als unangenehm empfunden. Also hier besonders behutsam vorgehen und die Frau fragen, ob es für sie angenehm ist oder sie es gar noch intensiver wünscht. Auch sanfte Tippbewegungen mit dem Finger können sich lustfördernd auswirken.

Der sagenumwobene G-Punkt

Ganze Heerscharen haben sich bereits auf die Suche nach ihm gemacht: dem sagenumwobenen G-Punkt. Ob es ihn wirklich gibt, bezweifeln einige Wissenschaftler:innen. Die meisten Frauen wiederum schwören auf den geheimnisvollen Lustpunkt, der sich 4 bis 5 Zentimeter tief in der Vagina an der dem Bauch zugewandten Seite befinden soll. Bei dem vom deutschen Gynäkologen Ernst Gräfenberg entdeckten Punkt soll es sich eher um eine Zone bzw. Fläche als um einen Punkt handeln.

Ob es ihn nun gibt oder nicht. Fakt ist: Wird dieser sensible Bereich stimuliert, erlebt die Frau meist höchst lustvolle Momente. Übrigens: Beim Geschlechtsverkehr ist der G-Punkt besonders gut über die Hündchen-Stellung (Doggy Style) zu erreichen. Denn dabei wird die vordere Scheidenwand intensiv stimuliert. Aber auch mit den Fingern lässt sich diese Zone anheizen. Versuche an dem Spot einmal die „Komm her“-Bewegung mit einem Finger auszuführen. Auch sanfter Druck und kreisende Bewegungen können der Frau zu sexuellen Höhenflügen verhelfen.

Der A-Punkt: Eine der eher unbekannten erogenen Zonen

Der lustfördernde A-Punkt ist ebenfalls an der vorderen Scheidenwand lokalisiert. Er befindet sich noch hinter dem G-Punkt, kurz vor dem Muttermund. Stimuliert wird dieser noch mystischere Ort genau wie der G-Punkt mit sanften Bewegungen und leichtem Druck. Mit dem Finger hast Du aber eher schlechte Karten, da Du kaum bis zu diesem Lustpunkt vordringen kannst. Besser sind spezielle Sextoys wie ein Vibrator oder ein Dildo. Mit diesen Helfern gelangst Du gewiss an den Ort Deiner Wünsche. Viele Frauen sprechen stark auf eine Reizung dieser Zone an und kommen schneller zum Höhepunkt und dürfen einen intensiveren Orgasmus genießen.

Die inneren Schamlippen

Da sich viele sexuelle Aktionen auf den empfindsamen Kitzler beziehen, stiehlt dieser den inneren Schamlippen die Show. Dabei sind auch diese als erogene Zonen nicht zu verachten. Denn auch sie weisen unzählige Nervenenden auf, die diesen Bereich sexuell attraktiv machen. Besonders gefällt der Frau hier ein zärtliches Streicheln oder sanftes Kneten der Schamlippen. Gern mit einem händischen Exkurs in Richtung des empfindlichen Scheideneingangs.

Aber der:die Partner:in kann auch mit heißen Küssen und Zungenspielen in dem Bereich dafür sorgen, dass die Sinne der Frau benebelt werden und sich ihre Finger tiefer in die Laken graben. Die äußeren Schamlippen sind im Vergleich mit den inneren deutlich weniger berührungsempfindlich, weshalb sie beim Liebesspiel auch eher ein Schattendasein fristen.

Der U-Punkt

Ein ebenfalls recht unbekannter Kandidat auf der Hotspot-Liste der Frau ist der U-Punkt. Dieser sensible Bereich befindet sich rund um den Harnröhreneingang zwischen Klitoris und Vagina. Lustvolle Momente erlebt die Frau hier durch sanftes Kreisen des Fingers über dem Gebiet. Alternativ darf auch der Mann den weiblichen U-Punkt mit seinem erigierten Penis in Wallung bringen.

Erogene Zonen beim Mann

Kennst Du die humorvolle Illustration zu den erogenen Zonen des Menschen? Weisen bei der Frau viele Pfeile auf diverse Stellen am gesamten Körper, zeigen sämtliche Pfeile beim Mann auf sein bestes Stück. Mythos oder Wahrheit? Ist der Mann wirklich nur am Penis erregbar? Mitnichten! Auch der Mann kann durchaus auch an anderen Körperstellen Lust empfinden. Zwar ist der Penis die erogenste Zone des Mannes, da hier besonders viele Nervenenden zusammenkommen. Dennoch lohnt sich der Blick über das Offensichtliche hinaus. Zu den Top 4 heißer Zonen beim Mann gehören also:

  1. Penis
  2. Damm
  3. After
  4. Hoden

Was die Klitoris für die Frau ist der Penis für den Mann. Der Lustort schlechthin! Küssen, Saugen, Lecken, Streicheln oder sanftes Massieren weiß ein Mann an diesen Körperstellen sehr zu schätzen. Nicht nur das Saugen am Penis bringt ihm höchste Lust, sondern auch eine leichte Massage an den Hoden oder dem Damm, also dem Bereich zwischen Anus und Hodensack. Eine Massage an diesem Ort stimuliert indirekt seine Prostata, was ihm einen wahnsinnig aufregenden Orgasmus bescheren kann.

Auch das Einführen eines Fingers in den After kann ihm jede Menge Spaß bringen, wenn Du dort den Bereich zur Bauchdecke hin massierst. Diese sogenannte Prostatamassage soll beim Mann zu besonders intensiven Orgasmen führen. Nicht vergessen: Gleitgel! Denn der Anus kann keine natürliche Gleitflüssigkeit bilden. Da aber nicht jeder Mann darauf steht, einen neugierigen Finger in seinem Allerwertesten zu haben, frage Deinen Partner vorher, ob er dieses Manöver ausprobieren möchte.