Sex bei Erkältung

Sex bei Erkältung: Schneller gesund dank heißem Stelldichein?

Zusammenfassung

Solange Du einige Regeln beachtest, kann Dir Sex bei einer Erkältung helfen, schneller gesund zu werden.

Sex während Du schüttelfröstelnd im Bett liegst? Das klingt absurd. Schließlich kämpfst Du mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Wie soll da bitteschön sexuelle Lust aufkommen? Doch eine Überwindung kann sich hier auszahlen. Denn: Sex stärkt das Immunsystem und fördert so Deine Gesundheit. Erfahre hier, warum es sich lohnt, sich den Freuden der körperlichen Liebe trotz laufender Nase hinzugeben.  

Sex bei Erkältung: positive Folgen

Sex macht nicht nur Spaß. Er kann Dir dabei helfen, bei einer Erkältung schneller gesund zu werden. Denn Berührungen, der Geschlechtsverkehr und der Orgasmus regen Prozesse im Körper an, die das Immunsystem schlagfertiger machen und die Gesundheit fördern. Da gehören Husten, Schnupfen und Halsschmerzen schon bald der Vergangenheit an. Also schlage heiße Zitrone & Co. in den Wind und wälze Dich bei laufender Nase, Husten und Niesen lieber mit dem Liebsten im Bett herum.

Folgende Wirkungen von Sex sind inzwischen wissenschaftlich belegt:

  • Sex entspannt und hilft beim Abbau von Stress: Dadurch hat der Körper mehr Ressourcen zur Abwehr der Krankheitserreger bei einer Erkältung übrig.
  • Durch regelmäßigen Sex fühlst Du Dich zufriedener und ausgeglichener. Und Zufriedenheit ist immer ein Booster für das Immunsystem.
  • Ein Orgasmus bewirkt eine Zunahme der weißen Blutkörperchen (Killerzellen) im Blut von über 150 Prozent. Mehr Killerzellen können mehr infizierte Zellen abtöten, wodurch eine Erkältung schneller abklingen kann.
  • Sex führt zur Ausschüttung des Kuschelhormons Oxytocins. Dieses hat eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Und Schlaf ist bekanntlich die beste Medizin gegen eine Erkältung.
  • Sex – wenn Du ihn zweimal pro Woche hast – unterstützt die Bildung bestimmter Antikörper im Blut. So kann das eingedrungene Virus effektiver bekämpft werden und die akute Erkältung schneller abklingen.
  • Sex und vor allem der Orgasmus ist eine prima Alternative zu einem Schmerzmittel. Denn er soll Schmerzen ebenso gut lindern können. Geht Deine Erkältung also mit Kopfweh oder Halsschmerzen einher, klopfe doch mal bei Deinem Schatz an und frage nach, ob er Deine Schmerzen vielleicht lindern möchte…

Damit Du Dich während Deiner Erkältung nicht verausgabst, ist es gut, wenn Du Dich von Deinem Partner verwöhnen lässt und Dich selbst nicht überanstrengst.

Tipps für den Sex bei Erkältung

Ein grippaler Infekt mit Schnupfen oder gar Fieber kann Dich spürbar schwächen, sodass Du wahrscheinlich keine große Lust auf Sex verspürst. Das ist auch in Ordnung. Doch wenn es bei Euch auch trotz einer Erkältung heiß zur Sache gehen soll, beachte die folgenden Tipps. Das ist wichtig, damit der Sex Dir auch wirklich dabei hilft, gesund zu werden und Dein Leiden nicht noch verschlimmert.   

Keinen Hochleistungssport bei einer Erkältung

Dass Du bei einer Erkältung keine Lust auf sportliche Höchstleistungen im Bett hast, ist klar. Schließlich ist Dein Körper vollauf mit der Ausschaltung der Krankheitserreger beschäftigt. Dadurch fühlst Du Dich oft abgeschlagen und müde, wenn Du erkältet bist. Versuche also, Dich beim Geschlechtsverkehr nicht zu verausgaben. Wähle eine Position, die für Dich nicht allzu sportlich ausfällt. Am besten bittest Du Deinen Mann um die Übernahme der Führung. Dann schonst Du Deine Kräfte und bekommst dennoch die gesundheitsfördernde Wirkung von Sex zu spüren. Solltest Du Dich allzu müde und abgeschlagen fühlen, geht es für die Zeit der Erkältung auch mal ohne Sex.   

Küssen verboten!

Auch ein Kuss ist bei einer Erkältung keine gute Idee – jedenfalls nicht auf den Mund. Du willst Deinen Liebsten doch nicht mit dem lästigen Virus anstecken. Um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, verzichtet also auf den leidenschaftlichen Kuss. Ein Kuss ist ja bei Husten, Niesen und verstopfter Nase sowieso alles andere als sexy. Freigegeben sind hingegen Küsse am restlichen Körper, wenn Du erkältet bist. Denn dabei kann sich der Partner nicht anstecken. Tipp: Spart dabei den Intimbereich aus. Denn ein Virus kann nicht nur über den Speichel, sondern auch über andere Körperflüssigkeiten in den Körper Deines Partners gelangen. Ein Blowjob zum Beispiel ist bei einer Erkältung also auch nicht das Richtige.  

Kann ich mit Sex einer Erkältung vorbeugen?

Hast Du regelmäßig zweimal die Woche Sex, kannst Du Dein Risiko für eine Erkältung um bis zu 50 Prozent reduzieren. Denn mit dieser Sexfrequenz stärkst Du Deine Immunabwehr unter Umständen um mehr als 60 Prozent. Doch auch mit anderen Maßnahmen wie regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft, Sport und einer ausgewogenen Ernährung lässt sich Dein Immunsystem stärken. Darüber hinaus können regelmäßige Besuche in der Sauna Deine Abwehrkräfte stärken, sodass Du weniger anfällig für eine Erkältung bist.

Blow Job

20 heiße Tipps für den Blow Job seines Lebens

Zusammenfassung

Du willst Deine Blow-Job-Technik aufpolieren, um Deinen Partner so richtig heiß zu machen? Probiere diese 20 Tipps aus und teste, was ihn abgehen lässt.

Welcher Mann träumt nicht davon, mit einem Blow Job verwöhnt zu werden? Ob von der eigenen Freundin oder einer flüchtigen Bekanntschaft durchgeführt: Er kann ihm noch mehr Lust bereiten, wenn sie weiß, worauf es dabei ankommt. Laut einer Befragung scheinen wir Ladies hier noch etwas Nachholbedarf zu haben. Denn die meisten Männer stellen den Frauen in puncto Blow Job kein gutes Zeugnis aus. Daher haben wir hier die wichtigsten Tipps zusammengetragen, mit denen Du ihm den besten Oralsex seines Lebens  bescheren kannst. Freu Dich auf die Enthüllung der Geheimnisse männlicher Lust!

Blow Job: Anleitung

Beim Thema Blow Job lässt sich nur schwer eine feste Technik beschreiben. Klar ist, dass saugen, lecken, lutschen und küssen das Fundament eines guten Blow Jobs bilden. Ergänzen muss man aber noch, dass die Frau den Fokus nicht allein auf das beste Stück richten sollte, sondern auch auf die anderen erogenen Zonen des Mannes. Zudem hat auch jeder Mann individuelle Vorlieben. Was Exemplar 1 in ungezügelte Ekstase versetzt, kann Exemplar 2 schon abschrecken.

Wie geht also ein guter Blow Job? Muss er hart oder soft sein? Gehört die Prostata-Massage dazu? Und was ist mit den Brustwarzen? Soll Frau damit spielen oder nicht?

Wir können hier nur einen groben Fahrplan für Eure Blow Job-Reise darlegen. Individuelle Vorlieben und Abneigungen könnt nur Ihr selbst ausfindig machen. Learning by doing also. Und by communication, denn letztendlich weiß nur er, wie sich Deine Technik gerade anfühlt. Viel Spaß beim Experimentieren mit unseren 20 Tipps.

Mit diesen Blow Job-Tipps bläst Du wie ein Profi

Wecke seine Lust mit Deiner Zunge

Dein Partner wird es lieben, wenn Du seinen Penis wie einen Lolli behandelst. Lecke also mit der Zunge in wechselnder Intensität an seinem besten Stück entlang. Fahre an seinem Schaft zärtlich hinauf und wieder herunter. Wechsle dabei zwischen der ganzen Zunge und der Zungenspitze ab. Probiere aus, ob es Deinem Partner gefällt, wenn Du mit der Zungenspitze ein wenig in den Harnröhrenausgang fährst. Neben der Eichel ist auch das Frenulum eine überaus erogene Zone beim Mann. Für alle Damen, die diesen Ausdruck noch nie gehört haben: Dabei handelt es sich um das Bändchen, das Eichel und Vorhaut miteinander verbindet. Lass Deine Zunge also gern auch mal über diese Bereiche gleiten!

Dein Mund ist der Hauptakteur beim Oralverkehr

Dein Mund ist der wichtigste Akteur beim Blow Job. Mit ihm hast Du die Macht, Deinen Partner mit wilder Lust zu füllen. Wenn Du den Penis in Deinen Mund aufnimmst, fühlt es sich warm und wunderbar glitschig an. Die Lust wächst. Umschließe den Penis mit den Lippen fester und sauge an ihm. Fahre mit dem Mund am Penis immer wieder hinauf und hinunter. Feuchtigkeit und Enge erinnern Deinen Partner an das prickelnde Gefühl, in der Vagina zu stecken. Das lässt ihn dahinschmelzen.

Hand ist ein effektiver Helfer beim Blow Job

Ohne den Einsatz der Hände ist der Oralsex nicht annährend so gut. Mit der Hand kannst Du Deinen Mund optimal unterstützen. Umfasse das edle Stück am unteren Ende mit einer Hand und stimme ihre Bewegung mit der Deines Mundes ab. Es gilt: Immer in die Richtung stimulieren, in die sich der Mund bewegt. Bitte nicht entgegengesetzt. Spiele auch hier mit unterschiedlichem Druck. Scheue Dich nicht davor, die Hand mit dem Penis auch mal vorsichtig von links nach rechts zu drehen.

Diese Position heizt ihm ordentlich ein

Zwar kannst Du Dich auch zwischen seinen Beinen niederlassen, während er auf dem Rücken liegt. Aber mental aufregender wird es für Deinen Bettgefährten, wenn er auf einem Stuhl sitzt und Du Dich für den Blow Job hinkniest. Ja, das kann vielleicht unterwürfig und etwas billig daherkommen. Aber verstehe es einfach als eine Art Spiel, mit dem Du Deinem Partner viel Lust bereiten kannst. Denn: Die meisten Männer lieben das erhabene Gefühl von Macht und Anerkennung, das sie dabei verspüren. Es macht sie einfach an, wenn eine Frau sie auf diese dienende Art befriedigt. Wenn Du ein Problem damit hast, kannst Du Dir die Macht im Kopf zurückzuholen. Schließlich bist Du es, die den Ausgang der ganzen Sache bestimmt. Du entscheidest, wann Du ihn kommen lässt. 

Natürlich kannst Du auch auf weniger untertänige Stellungen ausweichen. So eignen sich etwa die Stellung 69 für den Blow Job, bei der beide Partner in entgegengesetzter Richtung nebeneinander liegen. Du kannst Dich aber auch – während er liegt – umgekehrt auf seine Brust setzen und Dich zu seinem Gemächt herabbeugen.

Die meisten Männer lieben es, über Dir zu stehen, wenn Du ihnen einen bläst. Vergiss dabei aber Deine eigenen Gefühle nicht. Der Blow Job soll auch für Dich angenehm sein.

Andere erogene Zonen nicht vergessen

Anders als Frauen vielleicht denken, hat der Mann nicht nur eine erogene Zone. Es gibt in der Tat mehrere. Daher gilt es nicht nur, sein wertvollstes Stück zu verwöhnen, sondern auch andere empfindsame Bereiche. Probiere doch mal aus, was Dein Schatz beim Streicheln der Oberschenkelinnenseiten empfindet. Was hält er vom Knabbern an den Brustwarzen? Und was vom Liebkosen der Ohren oder des Bauches? Ein Mann genießt es in der Regel auch, wenn Du seine Hoden sanft knetest, küsst oder leckst. Auch ein vorsichtiges Hin- und Herdrehen kann Deinem Partner sensationelle Lustgefühle bescheren. Ebenso kann es ihn sexuell beflügeln, wenn Du seine Hoden in den Mund nimmst oder Du ihre Unterseite mit der Zunge verwöhnst.

Ein weiterer Prickel-Punkt: der Damm. Dies ist der Bereich zwischen Hoden und After. Auch dort wird eine zärtliche Berührung wie ein Streicheln oder Lecken meist als außerordentlich lustvoll erlebt. Andere Männer schätzen wiederum eine sanfte Massage des Pos, während Du ihm einen bläst. Sehr lohnenswert können auch händische Expeditionen zum oder in den Anus sein. Dort kannst Du Deinen Schatz mit einer genüsslichen Prostata-Massage heiß machen. Achtung: Unbedingt Gleitmittel benutzen! Und vorab fragen, ob er darauf steht. 

Arbeite mit anschwellender Spannung und Überraschungen

Versuche mal Folgendes: Bevor Du mit Deinem Blow Job beginnst, betrachte den Penis Deines Partners für etwa 30 Sekunden. Wenn Du das stolze Körperteil daraufhin anpustest, ohne es zu berühren, kannst Du bei ihm eine unerträgliche Spannung aufbauen. Dann solltest Du ihn aber nicht länger zappeln lassen und ihm einen blasen. 

Unterschätze auch nicht den Effekt, den ein Überraschungsmoment auf das Lustempfinden Deines Freundes hat. Eine überraschende Wendung ist, wenn Du den Blow Job kurz unterbrichst, um seine Schenkelinnenseiten zu streicheln oder zu küssen. Auch beim Blasen selbst kannst Du mehr Würze ins Spiel bringen, wenn Du Deine Bewegungen überraschend variierst.

Probiere aufregende Orte aus

Heiß ist es natürlich auch, wenn Du einen überraschenden Ort für den Oralsex wählst. Womöglich passt Du Deinen Partner direkt nach dem Ankommen in der Garderobe ab und überraschst ihn wortlos mit dieser serviceorientierten Geste. Du kannst Deinen Schatz aber auch mal auf etwas andere Art wecken – nämlich mit einem Blow Job. Schöner kann er morgens nicht in die Gänge kommen. Für ein prickelndes Abenteuer darf es aber auch gern mal die Restauranttoilette sein. Er denkt, Ihr trefft Euch einfach nur zum Essen gehen. Wenn Du ihn aber an diesem ungewöhnlichen Ort ins Reich der Lust entführst, dann ist die Überraschung perfekt.

Auch ein Outdoor Blow Job kann für ein knisterndes Vergnügen sorgen. Wald oder Stadtpark bieten da das ideale Setting. Wenn Ihr mögt, einfach mal ausprobieren! Vielleicht gefällt Euch ja auch die Möglichkeit, dabei erwischt zu werden?   

Sauberkeit ist oberstes Gebot

Damit eine Frau das teure Stück gern in den Mund nimmt, sollte es sauber sein. Daher sollte Dein Partner auf eine gute, regelmäßige Hygiene im unteren Körperabschnitt achten. Schnell können sich unter der Vorhaut Stoffe anreichern, die alles andere als lieblich duften. Dann wird der Oralsex schnell unangenehm.

Schlag 2 Fliegen mit einer Klappe

Der Blow Job muss keine einseitige Dienstleistung sein. Warum nicht 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen? Du liebkost seinen Penis mit Hand und Mund, während Du Dich mit Deiner anderen Hand selbst stimulierst? Zu sehen, wie sich seine Lust zeitgleich mit Deiner aufbaut, wird Deinen Partner um den Verstand bringen. Wenn er dann noch zusehen darf, wie Du kommst, wird es vollends um ihn geschehen sein.

Zeige ihm, dass es auch Dir gefällt

Die meisten Männer wollen, dass der Blow Job auch für die Frau lustvoll ist. Und mal ganz ehrlich: Ist es nicht erregend zu spüren, wie die Lust Deines Partners sich ins Unermessliche steigert? Zeig ihm mit einem zärtlichen Blickkontakt, dass Du dieses schöne Erlebnis mit ihm teilst. Wenn Du den Oralsex als unangenehm oder sogar eklig empfindest, kann auch ein Mann ihn oftmals nicht genießen. In dem Fall solltest Du Deinem Partner besser keinen blasen.

Zärtlichkeit auch für Männer wichtig

Vielen Männern ist Zärtlichkeit beim Sex genauso wichtig wie Frauen. Dies gilt auch, wenn es um Oralsex geht. Statt ihm roh einen zu „rubbeln“ – wie es in den Pornos oft dargestellt wird – kommt es vielmehr auf Feingefühl, Abwechslung und Kreativität an. Wenn Du etwa die Zähne mit ins Spiel bringst, wird dies Deinem Bettgefährten eher nicht zusagen. Auch scharfe Fingernägel oder raue Hautstellen sind hier fehl am Platze. Denn: Sein edles Stück ist schmerzempfindlich, besonders obenrum. Also starte Deine Aktionen ganz sanft.

Das heißt nicht, dass die Leidenschaft fehlen muss. Nur: Steigere die Intensität allmählich und schaue jeweils, was Deinem Freund noch Freude bereitet und was vielleicht zu viel des Guten ist. Wenn Dein Partner es eher hart und schnell mag, kannst Du es beim Blow Job natürlich auch stürmischer zugehen lassen.

Deep throat: Penis muss nicht bis in den Hals

Um guten Oralsex zu haben, musst Du das gute Stück nicht bis in den Hals aufnehmen. Der „Deep throat“ (dt.: „tiefe Kehle“) mag vielleicht die Idealvorstellung eines Mannes vom Blow Job sein. Doch der Würgereflex steht der Erfüllung dieses Traums leider entgegen. Es geht beim Oralsex darum, dass es Mann und Frau gefällt. Und wer kann etwas genießen, wenn er dabei fast brechen muss? Nimm sein bestes Stück also nur so weit in den Mund, wie es Dir angenehm ist. 

Nur die wenigsten können ihren Würgreflex abstellen. Zwinge Dich darum nicht, seinen Penis tiefer zu nehmen, als Dir gefällt. Ein Blow Job ist auch ohne Deep Throating unglaublich erregend.

Kurz vor Orgasmus nicht nachlassen

Ist Dein Schatz kurz vor dem Höhepunkt, solltest Du ihn nicht länger zappeln lassen. Sauge, lutsche und rubble im gleichbleibenden Tempo weiter. Dann wirst Du ihn oral zufriedenstellen, indem Du das große Feuerwerk zündest.

Lass ihn durch kleine Unterbrechungen zappeln

Auf der anderen Seite kann eine kleine Unterbrechung die orale Befriedigung aber noch erhöhen. Höre also zwischendurch mal kurz auf, ihn oral zu stimulieren. Denn dann baut sich noch mehr Erregung und Spannung auf. Fährst Du dann mit der Stimulation fort, ist das äußerst lustfördernd.

Halte alles schön geschmeidig

Die orale Stimulation ist umso ausgeprägter, je flutschiger es zugeht. Denn ist alles schön geschmeidig, tut auch nichts weh. Und das Erregungslevel steigt. Gerade wenn Ihr mit einem Kondom arbeitet, ist viel Feuchtigkeit wichtig. Denn so können Deine Hände besser über seinen Penis gleiten. Setze bei der oralen Befriedigung also viel Spucke ein. Alternativ kannst Du ein Gleitgel verwenden. Achte hier auf gute Qualität. Reizende Inhaltsstoffe will man weder in der Scheide, noch im Mund.

Schlucken oder nicht schlucken – Das ist hier die Frage

Zeichnet sich der perfekte Blow Job durch Schlucken aus? Wohl kaum. Zwar gehört das Sperma-Schlucken offenbar zum Sextraum eines Mannes dazu. Doch in der Realität mögen es die wenigsten Frauen. Manche bekommen schon bei der Vorstellung ein flaues Gefühl in der Magengegend. Also fühl Dich hier frei und bestimme selbst, ob Du schlucken möchtest oder nicht. Du kannst Dich damit anfreunden, sein Sperma in den Mund zu nehmen, ohne es zu schlucken? Dann halte ein Tuch bereit, um es dort hinein zu spucken. Du magst das Sperma nicht mal in der Nähe Deines Mundes haben? Auch kein Thema. Dann wird Dein Partner auch dies akzeptieren (müssen). 

Schützt Euch vor sexuell übertragbaren Infektionen

Damit der Blow Job nicht nur schön, sondern auch sicher ist, solltet Ihr Euch mit einem Kondom schützen. Dies gilt vor allem dann, wenn Ihr Euch noch nicht so lange kennt. Denn nicht nur durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, sondern auch durch ungeschützten Oralverkehr kannst Du zum Beispiel eine HIV-Infektion bekommen. Ist beispielsweise der Mann HIV-positiv, sind die Viren auch im Erregungssekret enthalten. Diese werden dann oral aufgenommen und können durch winzige Verletzungen im Mund auf die Partnerin übergehen. Dies gilt natürlich auch umgekehrt – für den Fall, dass die Frau HIV-positiv ist und der Mann sie oral stimuliert („Cunnilingus“: dt. „Vulva lecken“).

Frag ihn nach seinen Wünschen und Abneigungen

Offenheit ist auch in Sachen Oralverkehr wichtig. Denn Du kannst Deinem Partner nur Befriedigung schenken, wenn Du weißt, worauf er abfährt. Nichts ist unangenehmer, als dass Du etwas tust, was ihn abtörnt. Sprecht offen darüber. Sag ihm aber auch deutlich, wo Deine Grenzen sind und warum. Hab keine Scham, ihn darüber in Kenntnis zu setzen, dass Du sein edelstes Stück vielleicht nicht bis zum Anschlag in den Hals stecken möchtest. Auch wenn er zu hart zu Deinen Haaren oder zu Deinem Kopf ist, schlag unbedingt Alarm.

Bestärke Deinen Partner bei zu großer Selbstkritik

Dein Partner hat einige Bedenken, was seine Attraktivität untenherum angeht? Nimm ihm diese. Gib ihm das Gefühl, dass alles so ist, wie Du es haben willst. Ob die Rasur nun stattgefunden hat oder nicht. Zweifel an der eigenen Attraktivität sind der absolute Lustkiller im Bett. Dies gilt übrigens für beide Seiten.

Biete ihm erotische Sinnesreize

Männer stehen genauso auf visuelle Sinnesreize wie wir Frauen. Das Darbieten Deiner weiblichen Reizregionen wie Deiner Brüste oder Deines Pos steigern seine Lust. Du kannst auch Deinen Ich-will-Dich-Schlafzimmerblick aufsetzen oder Deine Hände unschuldig hinter dem Rücken verstecken. Auch ein Stöhnen, schweres Atmen oder ein Kussgeräusch lassen ihn noch heißer werden. Du kannst aber auch mal mit einem Eiswürfel experimentieren. Womöglich sorgt dieser Kältereiz auf seiner Haut für unvorhersehbare Glücksgefühle. Wenn sich der Penis hingegen zurückzieht, lass lieber von dem eisigen Experiment ab.

Sex im Auto

Sex im Auto – Die besten Stellungen und Orte für heiße Begegnungen

Zusammenfassung

Sex im Auto kann ein besonderer Nervenkitzel sein. Achtet aber darauf, dass Ihr genug Platz habt und dass Euch keiner sieht, denn so ganz legal ist ist Sex im Auto nicht.

Ein prickelndes Liebesabenteuer unter freiem Himmel – wer hat noch nicht davon geträumt? Wie wäre es beispielsweise mal mit heißem Sex im Auto? Schließlich kann solch ein unkonventionelles Zusammentreffen das Sexualleben beflügeln. Doch welche Stellungen funktionieren im Auto überhaupt? Welche Fahrzeuge eignen sich für ein feucht-fröhliches Erotikabenteuer? Und: Wie sieht das ideale Setting dafür aus? Hier kannst Du die spannendsten Tipps zum Thema Sex im Auto lesen.

Warum lohnt sich Sex im Auto?

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Leute das erotische Abenteuer im Auto so heiß finden? Schließlich ist Sex hier immer unbequem, meistens kalt und wird oft von unangenehmen Gerüchen begleitet. Das sind wohl die Gründe, warum Sex im Auto in der Regel auch nicht in stundenlange Séancen ausartet. Nein, hier muss die schnelle Nummer her. Schließlich geht es meist ja auch um die rasche Befriedigung der überfallsartig aufgekommenen Lust.

Der Vorteil vom Auto: Du kommst schnell an abgelegene Orte und hast doch so etwas wie einen privaten Schutzraum, der Dich einigermaßen vor aufdringlichen Blicken anderer bewahrt. Also, why not? Rücksitz zurückgeschoben und ran an den Partner!

Achtung: Sex im Auto ist verboten

Doch bevor Ihr Euch tatsächlich an den Partner heranwagt, seid Euch bewusst, dass Sex in der Öffentlichkeit strafbar ist. Schaut plötzlich ein flanierender Rentner zum Fenster herein und erwischt Euch, schaut Ihr dumm aus der Wäsche, äh… dem Auto. Wenn Ihr dann einen Prinzipienreiter der ganz alten Schule erwischt habt, wird dieser schneller die 110 rufen, als Du „Ich komme“, sagen kannst. Im schlimmsten Fall habt Ihr eine Anzeige wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ am Hals und Eure heiße Nummer hat ziemlich eisige Folgen. Denn dann drohen Euch eine satte Geldstrafe bis zu 1000 Euro oder – wenn Ihr richtig Pech habt – sogar bis zu einem Jahr Haft.

Klar, Verbote machen uns oft erst so richtig neugierig auf eine Sache. Bleibt aber vernünftig und sucht Euch für Euer heißes Date auf vier Rädern besser ein ruhiges Plätzchen aus, das frei von Laufkundschaft ist. So drohen Euch weder Ärger mit dem spießigen Rentner noch mit der Polizei. Denn wenn Euch niemand sieht, könnt Ihr Euch auch nicht strafbar machen.

Am besten sucht Ihr Euch einen ruhigen, abgelegenen Ort, an dem Ihr Euer Auto parken könnt, z. B. am Rand eines Waldes. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand vorbeiläuft sehr gering und ihr könnt Euch vollkommen gehen lassen.

Sex im Auto: Heiße Orte für ein süßes Techtelmechtel

Für Euer Stelldichein kannst Du jeden beliebigen Ort wählen, der frei von Menschen ist. Die Liebe auf der nächtlichen Autobahnraststätte ist dann ebenso prickelnd wie der erotische Spaß auf einem idyllischen Feldweg. Natürlich bietet sich auch ein von Vogelgezwitscher umsäumter Waldweg für ein sexy Stelldichein an. Ihr könnt aber auch das Meer oder den See ins lüsterne Visier nehmen, wenn Ihr wisst, wo Ihr allein seid und mit dem Auto hinkommen könnt. Vielleicht habt Ihr ja auch einen spektakulären Aussichtspunkt, der in den Abendstunden allein auf Euch wartet? Und für ganz Mutige: Wie wäre es mit Sex in der Tiefgarage? Dann aber besser nicht zu den „Stoßzeiten“. Und möglichst in einem Fahrzeug mit getönten Fensterscheiben, um nicht auf frischer Tat ertappt zu werden. 

Tipp: Die dunklen Nachtstunden sind generell immer gut geeignet, wenn Ihr Sex im Auto plant. Denn im Schutz der Dunkelheit bleibt Ihr vor unerwünschten Blicken geschützt und entgeht so einer Strafe. Es sei denn natürlich, Ihr habt Sex an einem Ort, an den nie jemand kommt. Dann darf Euch die Sonne auch gern bei Eurem heißen Abenteuer begleiten.

Sex im Auto: Die besten Sexstellungen bei Platzmangel

Wenn Euer Auto groß genug ist, habt Ihr mehr Stellungen zur Auswahl als in einem kleinen Fahrzeug. Klappt dann einfach die Rückbank um oder wählt den geräumigen Kofferraum, um es in Sachen Liebe so richtig krachen zu lassen. Hier dürften Stellungen wie der Doggy Style, die Löffelchen-Stellung, die Reiterstellung oder die Missionarsstellung ohne weiteres möglich sein.

Habt Ihr eher weniger Platz zur Verfügung, ist für den Spaß im Gefährt die Reiterstellung die erste Wahl. Denn sie ist die Stellung mit dem geringsten Platzverbrauch. Daher wird sie bevorzugt, wenn es auf dem Beifahrersitz oder auf dem Fahrersitz zur Sache geht. Dafür darf sich die Frau auf den Schoß des Mannes setzen und den Geschlechtsverkehr ganz nach ihren Vorstellungen gestalten. Achtung: Kommt nicht aus Versehen gegen die Hupe. Denn dann wird Euer Geheimnis doch noch gelüftet.   

Natürlich könnt Ihr der Liebe auch am Auto frönen – zum Beispiel, indem sich die Frau über die Motorhaube beugt und der Mann sie von hinten im Stehen verwöhnt. Klar, hier fällt der Sichtschutz weg, aber gerade für den Mann dürfte die Frau-Auto-Kombi beim Sex besonders heiß sein. In dem Fall müsst Ihr aber auch damit leben, wenn Eure Liebe Spuren auf der Motorhaube hinterlässt – in Form von Dellen der Lust.

Sex im Auto: Welche Fahrzeuge eignen sich dafür?

Die größten Herausforderungen in Sachen Platz habt Ihr in einem kleinen Auto zu meistern. Leichter fällt der Sex da schon in einem geräumigen Fahrzeug der gehobenen Klasse, einem Transporter oder einem großen Familienwagen. Hier gibt es viel Beinfreiheit für Mann und Frau – sowohl auf dem Beifahrersitz als auch auf dem Fahrersitz. Und es wartet reichlich Platz im geräumigen Kofferraum. Diese Modelle laden daher auch zu bewegungsintensiveren Liebesspielen ein. Da darf der Zutritt auch gern mal von hinten erfolgen.

Der Sex im Cabrio ist wohl der heißeste. Nicht nur, weil Euch da unter Umständen die Sonne von oben mächtig einheizt, sondern auch, weil es einfach eine tolle Erfindung ist. In keinem anderen Auto hast Du während des Quickies so viel frische Luft wie hier. Du kannst Dich falschherum auf seinen Schoß setzen – etwa auf dem Fahrersitz – und ihn dann in besonders exotischer Atmosphäre vernaschen. Dabei hast Du das Gefühl, Dir gehört die Welt. Einziger Wermutstropfen: Ihr seid beim Sex nicht wirklich blickgeschützt – es sei denn, Ihr schafft es noch in letzter Minute das Dach zuzumachen, bevor aus dem schwarzen Punkt am Horizont ein deutlich erkennbarer Passant geworden ist. 

Wenn Euer Sex im Auto so wild wird wie der Mustang, den Ihr vielleicht fahrt, müsst Ihr blaue Flecken bei der Liebe leider in Kauf nehmen. Aber die sind Euch wohl bei jedem Outdoor-Liebesabenteuer und auch in jedem Auto sicher. Schließlich ist die Umgebung um einiges rauer als Euer kuscheliges Bett.

Die größten Herausforderungen habt Ihr beim Sex in einem kleinen Auto zu meistern. Doch verzagt nicht: Vordersitz zurückfahren und schauen, was geht! Oder Ihr begebt Euch gleich auf die Rückbank – sofern vorhanden. Doch seid Ihr erstmal Herr (und Frau) über den spärlichen Raum und wisst, wohin mit den Beinen, wird’s auch im kleinen Fahrzeug richtig heiß. Und in Anbetracht des Platzmangels auch viel kuscheliger. Positionen von hinten wie der beliebte Doggy Style sind hier allerdings nicht möglich.

Wenn wenig Platz im Auto ist, eignet sich die Reiterstellung am besten, bei der Du auf dem Schoß Deines Partners sitzt und es ihm ordentlich besorgen kannst.

No-Gos beim Sex im Auto

Sex während der Fahrt – nicht erlaubt

Volle Fahrt voraus – das mag ja gelten, wenn Du als Mann alleine fährst. Aber bitte nicht, während Du Sex hast. Bei aller Liebe: Der Polizist würde zurecht seine Kelle zücken, wenn die Frau dem Mann beim Autofahren einen Blowjob gibt. Auch wenn dies eine erregende Fantasie von Männern sein mag. Zügelt Eure Lust beim Fahren und lasst die Finger voneinander. Denn hier ist volle Konzentration gefragt. Schließlich geht es um den Schutz von Menschenleben. Sex ist in diesem Fall eindeutig verboten.

Sex an stark besuchten öffentlichen Plätzen – nicht erlaubt

Ein Verbot übertreten? Mal eins, okay. Sex in der Öffentlichkeit? Klar, warum nicht? Aber was wirklich gar nicht geht, ist freie Liebe im prall gefüllten Stadtpark, an gut besuchten Strandabschnitten oder anderen Orten, die von Menschen augenscheinlich häufiger aufgesucht werden. Auch wenn der Sex an diesen Orten auf der Rückbank im Auto stattfindet: Dafür gibt es klar die rote Karte! Denn an diesen Orten nehmt Ihr bewusst in Kauf, gesehen zu werden. Dies ist nicht erlaubt, denn schließlich haben auch andere Menschen das Recht darauf, bestimmte Dinge nicht zu sehen.

Sprüche beim Sex im Auto

Ein bisschen schmuddeliges Dirty Talk darf auch den Sex im Auto etwas würzen. Natürlich nur, wenn Ihr Lust darauf habt und Euch Reizwörter wie „Schlampe“, „Schwanz“ oder „ficken“ ansprechen. Dann tun die Worte unterhalb der Gürtellinie Eurer Lust bestimmt keinen Abbruch, sondern beflügeln Eure Erregung noch. Die Lust von Mann und Frau nimmt oft auch zu, wenn sie Lobeshymnen à la „Ich liebe Deinen geilen Arsch“, „Dein Schwanz ist so hart“ oder „Du machst mich so feucht“ auf den anderen singen. Dann ist Euch die lustvolle Explosion der Sinne gewiss.

Seid Euch allerdings bewusst, dass Euch eventuell jemand hören könnte, falls doch ein paar Wanderer zufällig an Eurer abgelegenen Parkstelle vorbeilaufen.

Pornos für Frauen

Pornos für Frauen – Erotik mal anders

Zusammenfassung

Na klar mögen auch Frauen Pornos! Inhaltlich gehen die Vorlieben bei Männern und Frauen allerdings etwas auseinander.

Pornos sind nur was für Männer? Pustekuchen! Auch die Damenwelt erfreut sich durchaus an den prickelnden erotischen Bildern. Laut Umfragen schauen sich 30 % der Frauen regelmäßig einen Porno an. Aber es gibt geschlechterspezifische Unterschiede zwischen Mann und Frau. Ein Porno, der einem Mann gefällt, muss bei einer Frau noch lange nicht landen. Wie ein Porno gestrickt sein muss, damit er uns Frauen anspricht, haben wir für Dich recherchiert.

Was verbindet Frau und Mann in Sachen Porno?

Um ehrlich zu sein: nicht viel! Auch hier scheinen Mars und Venus weit auseinanderzuliegen. Doch es gibt auch Gemeinsamkeiten. Die da wären: Sowohl Mann als auch Frau fahren hier zunächst einmal auf leidenschaftliches Bildmaterial ab, das ihre sexuelle Lust beflügelt und stillt. Das Gezeigte kann mehr oder weniger deftig ausfallen – auch da nehmen sich Mann und Frau nichts.

Auch muss es für beide Geschlechter nicht die große sinnbringende (oder vielleicht sogar noch romantische) Geschichte sein. Sexfilme sollen schließlich unsere rudimentärsten Triebe bedienen. Schluss aus. Dazu nehme man eine Prise ansprechender Körper – natürlich nackt –, ein Mü heißer Stellungen und Techniken sowie jede Menge Leidenschaft. So wird ziemlich schnell intensive Lust und Erregung über den Bildschirm zum:zur Zuschauer:in transportiert. Und da hören die Gemeinsamkeiten für viele Frauen auch schon auf.

Unterschiede zwischen Pornos für Frauen und Mainstream-Pornos für Männer

Frauenpornos: Erotik von und für Frauen

Bei den herkömmlichen Mainstream-Pornos steht eindeutig die sexuelle Befriedigung des Mannes im Vordergrund. Doch in den letzten Jahren hat sich die Emanzipation bis hinein in die Pornoproduktion vorgekämpft. Es gibt mittlerweile verschiedene Filmemacherinnen, die Pornos speziell für Frauen drehen. Diese Heldinnen der Erotik rücken eeeendlich! die Befriedigung der weiblichen Lust ins Zentrum. Frauen sind darin nicht mehr nur bloße Dienerinnen des Mannes, sondern trachten selbstbewusst nach der Erfüllung ihrer eigenen sexuellen Bedürfnisse. Vielen Dank, ihr Revoluzzerinnen des Erotikfilms!   

Erotische Videos müssen für Frauen authentisch sein

Frauen mögen’s ehrlich. Auch in Sachen Sex. Statt künstlichem Dauergestöhne wollen sie lieber wohlplatzierte Lustseufzer hören. Statt wilder (und schmerzhafter!) Rammelei soll der Mann lieber ihre wichtigsten Hotspots stimulieren. Statt gefakter Orgasmen setzen die Regisseurinnen des Frauenpornos auf echte Höhepunkte bei den Darstellerinnen. Denn der Film soll eine Frau wirklich ansprechen und sie nicht zum Lachen bringen – wie viele der Mainstream-Produktionen.

Die modernen Sexfilmmacherinnen zeigen vielfach Dinge, die Frauen wirklich heiß machen: einen Cunnilingus (Oralsex) zum Beispiel oder einen sorgsam durchgeführten Handjob. Derlei sexuelles Knowhow erregt Darstellerinnen und Zuschauerinnen gleichermaßen. Denn hier wird ihnen nichts vorgespielt. Lust, Erregung und Orgasmus sind echt.

In Frauenpornos wird die Frau nicht abgewertet

Emanzipierte Frauen möchten keinen Sexfilm sehen, in dem die Frau nur den Willen des Mannes bedient. Sie mögen es nicht, zur Erotiksklavin degradiert zu werden. Stundenlangen Blowjobs zuzusehen oder dem beizuwohnen, wie eine Frau das Ejakulat des Mannes ins Gesicht gespritzt wird, ist nicht ihre Sache. Bei modernen Frauen hat dieses Rollenbild der Steinzeit ausgedient. Die alten Klischees erregen sie nicht – regen sie höchstens auf. Kein Wunder, sind die meisten Pornos ja auch für Männer gedacht. Frauen möchten lieber dabei zusehen, wie ein Mann leidenschaftlich und einfühlsam versucht, der Frau Lust, Nähe und einen Orgasmus zu schenken. Das Macho-Motto: „Bück Dich, ich mach Dich glücklich“ zieht also bei den Ladies nicht mehr.   

Frauen schauen gerne Pornos, in denen vor allem die weibliche Lust im Zentrum steht.

Frauen sind offener für sexuelle Spielarten als Männer

Frauen schätzen die sexuelle Vielfalt. Sie können offenbar auf vielfältigere Weise sexuell erregt werden. Das lässt sich etwa am Nutzerverhalten von beliebten Internet-Pornoportalen ablesen. Frauen rufen offenbar mehr Kategorien von Sex ab als Männer. Neben der klassischen Mann-Frau-Konstellation interessieren sich viele Damen hier für bestimmte Fetisch-Videos wie Squirting (dem „Abspritzen“), Gruppensex oder rough Sex (harter Sex). Anders als bei Männern stehen bei den Hetero-Frauen auch Sexfilme mit Lesben und Schwulen hoch im Kurs. Die weibliche Sexualität scheint also um einiges facettenreicher als die der Männer zu sein.

Frauen ziehen oft moralisch einwandfreien Porno vor

Vielen Frauen ist es auch wichtig, dass sie sich Pornos ansehen, die moralisch unbedenklich sind. Sie wollen sich nicht amüsieren, während die Darstellerinnen ihren Job zu schlechten Konditionen verrichten müssen. Sie geben also oft solchen Produktionen den Vorzug, in denen die Darstellerinnen mit Kondom verhüten, volljährig sind und zu keinen sexuellen Handlungen gezwungen werden, die sie nicht wirklich wollen. Auch sind moderne Frauen wohl eher bereit, etwas für die konsumierten Videos zu bezahlen. Denn sie wollen, dass die Darstellerinnen für ihre Arbeit entlohnt werden. Natürlich ist das auch eine Frage des Geldbeutels. Sicher ist: Wenn Du einen sehr ästhetischen und moralisch einwandfreien Porno sehen möchtest, wirst Du um den Griff ins Portmonee nicht herumkommen.

Heartcore-Pornos bei den Damen beliebt

Ein neues Genre, das die Damenwelt verzückt, ist der sogenannte Heartcore-Porno. Frauen lieben es eben, wenn neben aller Leidenschaft, Wildheit und Lust die Zärtlichkeit nicht zu kurz kommt. In diesen Produktionen sind die Darstellenden attraktiv und die Stimulation der Frau erfolgt langsam, mit kreativen Liebkosungen und wechselnden Intensitäten. So können ihre Lust und Erregung allmählich an Fahrt aufnehmen und sich überhaupt erst in einem großen Finale entladen. Diese erotischen Filme haben oft einen hohen ästhetischen Anspruch und kommen in der Regel ohne den für Männerpornos üblichen Schmuddelcharme aus.

Die Top 4-Kategorien der beliebtesten Frauenpornos

Wertet man das Nutzerverhalten der Frauen in einschlägigen Pornoportalen aus, kommen erstaunliche Vorlieben ans Licht. Folgende Kategorien an Sexfilmen sind bei Frauen besonders heiß begehrt.

Pornos mit Lesben

Nicht nur homosexuelle Frauen können sich an Filmen berauschen, die mit gleichgeschlechtlicher Liebe arbeiten. Auch Hetero-Frauen sehen sich solche Videos an. Warum? Weil es sie antörnt oder aus bloßer Neugier, um herauszufinden, wie zwei Lesben miteinander Sex haben? Vielleicht aber auch nur deshalb, weil es mal etwas anderes zu sehen gibt als vermeintlich dauererigierte Penisse. Letztlich weiß man es nicht genau. Fest steht aber: Die weibliche Lust ist offenbar komplexer und weniger begrenzt als die der Männer.

Pornos mit einem Flotten Dreier – nur andersherum

Auch Gruppensex spricht laut Nutzerverhalten viele Frauen an. Allerdings suchen Frauen lieber die Kombi zwei Männer – eine Frau, wohingegen Männer eher von der Konstellation zwei Damen – ein Herr träumen. Ein solcher Gruppensex- oder „Gangbang“-Porno zeigt, wie ein Mann die Frau penetriert und der zweite Mann sich ausgiebig der Stimulation ihrer anderen erogenen Zonen widmet. Dabei dürfen sich auch die beiden Männer nahekommen, denn das finden nicht wenige Frauen ebenfalls sehr erotisch. In den Gangbang-Pornos darf es hart zur Sache gehen. Aber auch einfühlsame Szenen sind bei den Frauen beliebt.

Pornos mit Squirting-Einlage

Frauen sehen sich auch gerne Videos an, in denen die Darstellerin squirtet. Das bedeutet, dass die Frau im höchsten Moment der Lust – ähnlich wie ein Mann – „abspritzt“. Sie sondert dann eine spezielle Flüssigkeit ab, die schwallartig oder als Strahl aus der Harnröhre hervortritt. Dieses sexuelle Ereignis, das längst nicht bei jeder Frau stattfindet, scheint bei der Damenwelt vor den Bildschirmen Begeisterungsstürme auszulösen.

Pornos mit der „Scissoring“-Stellung

Frauen scheinen sich auch brennend für eine Sexpraktik lesbischer Frauen zu interessieren: dem „Scissoring“ (scissors: engl. für „Schere“). Bei dieser Technik bringen die Frauen ihre Beine wie zwei ineinander verkeilte Scheren zueinander. Auf die Art können sie ihre Vulven aneinanderreiben und ihr wichtigstes Lustzentrum stimulieren: die Klitoris. Da hier das Geheimnis weiblicher Orgasmen verborgen liegt, interessieren sich Frauen offenbar besonders für diese Art Pornofilme.

Wichtige Regisseurinnen von Frauenpornos

Erika Lust

Die Schwedin Erika Lust gilt als eine der Pionierinnen auf dem Gebiet des Frauenpornos. Ihre emanzipierten Erotikfilme sind sehr gefragt. In ihren Produktionen ist die Mehrheit der Darstellenden weiblich. Sie unterhält neben den längeren Produktionen auch ein Kurzfilm-Projekt. Dafür lässt sie sich regelmäßig von den Fantasien ihrer Nutzerinnen inspirieren und setzt einige davon regelmäßig filmisch um.    

Petra Joy

Petra Joy ist eine weitere Pionierin auf dem Gebiet der Pornofilm-Revolution im Sinne der Frau. Die Regisseurin stammt aus Deutschland und bemüht sich um das ästhetische Einfangen weiblicher Begierden. Dafür bezieht sie kreative Liebesspiele mit in die dargestellten Liebeshandlungen ein.

Prostatamassage

Prostatamassage – Anleitung für den heißesten Sex seines Lebens

Zusammenfassung

Die Prostata ist nicht nur die Drüse, die die Samenflüssigkeit für das Sperma produziert. Sie ist auch der männliche G-Punkt, der – wenn richtig stimuliert – einen stärkeren Orgasmus auslösen kann, als der Penis.

Die Prostata kann eine Quelle sexueller Befriedigung sein. Wenn man sie richtig massiert, kann höchste sexuelle Lust entstehen – ganz ohne Stimulation des Penis. Klingt unglaublich? Ist aber so. Leider kommen viele Männer gar nicht in den Genuss einer Prostatamassage. Denn das Thema ist tabu. Schade eigentlich! Denn der Prostata-Orgasmus soll um etwa 33 % intensiver sein als der herkömmliche. Wir verraten Dir, wie und vor allem wo eine Frau seinen Hot-Spot berühren muss, damit er von seiner Erregung überwältigt wird.

Was ist eine Prostata?

Die Prostata – auch Vorsteherdrüse genannt – ist eine kastaniengroße Drüse, die die Samenflüssigkeit für das männliche Sperma produziert. Außerdem regelt das erogene Organ den Hormonstoffwechsel beim Mann mit. Die Prostata setzt sich teils aus Muskel-, teils aus Drüsengewebe zusammen. Verortet ist das weitgehend verschmähte Lustorgan des Mannes zwischen Harnblase, Beckenboden und Enddarm.

Was ist eine Prostatamassage?

Die Prostatamassage ist eine erotische Massage, die beim Mann einen bis dato ungekannt intensiven Orgasmus auslösen kann. Und das, ohne dass der Penis in irgendeiner Weise berührt wird. Der männliche G-Punkt lässt sich auf 2 verschiedene Arten stimulieren:

  • durch die direkte Prostatamassage über den Anus
  • durch die indirekte Prostatamassage über den Damm

Wie fühlt sich eine G-Punkt-Massage an?

Fragt man 100 Männer, wie sich eine Prostatamassage anfühlt, bekommt man wahrscheinlich 100 verschiedene Antworten. Was allen Bekundungen gemein sein dürfte, ist, dass das Resultat deutlich befriedigender ausfällt als bei der reinen Penis-Stimulation. Auch scheint für den Mann entscheidend zu sein, wer oder was hier die Knöpfe drückt. Ein Finger beispielsweise hinterlässt offenbar andere Eindrücke als ein Toy. Ein fremder Finger andere, als wenn der eigene ins Spiel verwickelt ist.

Dabei kann ein erstes Aufeinandertreffen von Finger und Prostata alles andere als lustvoll sein – vor allem, wenn der Mann nicht erregt ist. Oft wird von einem Gefühl der vollen Blase berichtet. Ja und das ist nun wirklich nicht besonders angenehm. Wenn man sich aber daran gewöhnt und die Massage sanft und gekonnt weiterführt, sollen höchste Lust, Ganzkörperorgasmus und berauschendes Glücksgefühl auf den Mann warten.

Was sind die Vorteile einer G-Punkt-Massage?

Manche Vorteile der G-Punkt-Massage liegen auf der Hand, andere sind bemerkenswert. Folgende positive Wirkungen soll die richtige Stimulation der Prostata mit sich bringen:

  • intensive Orgasmen (auch multiple Orgasmen)
  • eine Bereicherung des Sexuallebens
  • Beitrag zur Gesunderhaltung des Organs (reduziert das Risiko für Prostatakrebs und -entzündung, nächtlichen Harndrang, Erektionsstörungen)
  • Vorbeugung vorzeitiger Ejakulation
  • Steigerung des allgemeinen Energielevels beim Mann
  • Verbesserung der Fähigkeit zur Erektion
  • Unterstützung beim Stressabbau

Anleitung für die Prostatastimulation

Die Vorbereitung

Bevor Du Dich als Frau an der lustvollsten Stelle Deines Mannes zu schaffen machst, musst Du zunächst sein Einverständnis einholen. Denn viele Männer haben ihren Anus zur No-Go-Area erklärt. Daher ist es nicht gut, ohne Erlaubnis in dieses streng geschützte Territorium einzufallen. Auch nicht, wenn Du es nur stimulieren möchtest.

Hat er sich zu diesem Abenteuer bereit erklärt, sorge dafür, dass Deine Finger gewaschen und Deine Fingernägel sauber und nicht so lang sind. Hygiene ist hier wichtig! Denn Bakterien können auch im Anus eine Infektion verursachen. Alternativ kannst Du auch mit einem Gummihandschuh arbeiten. Für mehr Sauberkeit vor Ort kann Dein Partner vorher eine Analdusche oder einen Einlauf machen.

Geht mit viel Ruhe und Zeit an die Sache heran. Sucht Euch einen Zeitpunkt aus, an dem Ihr Euer Experiment ungestört durchführen könnt. Fordere Deinen Partner dann auf, sich auf den Bauch zulegen. Wecke seine männliche Lust, indem Du ihn zunächst mit einer Ganzkörpermassage verwöhnst. Nimm ein schönes Körperöl zur Hilfe, damit Deine Hände sanft über seinen Körper gleiten können. Massiere zunächst seinen Rücken, die Arme und Beine. Verwöhne zunächst nur ab und zu seinen Po. Nach und nach darfst Du Dich dem eigentlichen Zentrum Deines Interesses zuwenden.

Massiere sanft seine Pospalte und seinen Damm, also den Bereich zwischen Hoden und After. Wenn Du merkst, dass er sich entspannt hat, kannst Du Dich weiter vortasten. Besonders gut erreichst Du den pikanten G-Spot, wenn er vor Dir auf allen Vieren kniet.

Die direkte Prostatamassage

Nun brauchst Du ausreichend Gleitgel, damit es für ihn eine schöne Erfahrung und kein Albtraum wird. Führe Deinen Finger ganz behutsam in seinen Anus ein. Das Schwierigste ist, den Schließmuskel hinter Dir zu lassen. Wenn etwas mehr als die Hälfte Deines Zeigefingers im Po verschwunden ist, taste an der vorderen Darmwand in Richtung Bauchdecke nach einem Gewebe, das sich etwas härter anfühlt als das umgebende. Et voilà: der männliche G-Punkt. Er kann entweder mittig oder etwas seitlich der Mitte liegen.   

Kannst Du den Lustpunkt ertasten, führe hier leichten Druck oder kreisende Bewegungen mit sanftem Druck aus. Spiele mit unterschiedlichen Druckintensitäten. Frage ihn einfach, welche Berührung ihn am meisten anmacht. Auch eine „Komm her-Lockbewegung“ kann ihn in einen lustvollen Rausch versetzen. Doch Vorsicht: Zu lange Fingernägel können der Lust dabei ein jähes Ende bereiten. Frage Deinen Partner immer wieder, wie ihm Deine Experimente gefallen. Denn Kommunikation ist auch beim Sex ausgesprochen wichtig. Auf jeden Fall sollten all Deine Berührungen behutsam sein. Bei Bedarf nimm noch etwas mehr Gleitgel.

Um den empfindlichen Anus-Bereich leicht vorzudehnen, kannst Du auch ein Anal Plug einsetzen. Das ist ein spezielles Sextoy aus Silikon, das den Anus sanft erweitert.

Ein Anal Plug kann helfen, den Schließmuskel sanft zu lockern.

Die indirekte Prostatamassage

Wenn Du Deinen Mann etwas diskreter an der Prostata verwöhnen möchtest, kannst Du dies auch von außen tun. Nur eins vorab: Die indirekte Prostatamassage ist nicht so intensiv wie die direkte. Massiert wird dabei der Damm und zwar mit einem leichten Druck. Am besten stimulierst Du die Prostata über die Stelle des Damms, an der sich meist keine Haare befinden. Diese erogene Zone liegt beim Mann zwischen Hoden und After. Du kannst Deinen Partner sexuell verwöhnen, indem Du ihn dort streichelst oder sanften Druck ausübst. Mit der anderen Hand kannst Du sein bestes Stück verwöhnen oder Du kannst sie zu seinen Hoden führen und diese sanft massieren. Mit der zusätzlichen Massage dieser heißen Bereiche kannst Du ihn zum Orgasmus bringen.

Prostatamassage selbst machen

Doch was ist, wenn die Frau für gewisse Stunden noch auf sich warten lässt? Oder der Mann? Auch dann muss eine Prostatamassage nicht ausfallen. Denn dafür gibt es entsprechendes Sexspielzeug. So kannst Du zur direkten Prostatastimulation ein Prostata-Massagegerät kaufen. Als Stimulator kann ein spezieller Vibrator für den Analbereich oder eine Analkette dienen. Es ist gut, wenn Du Deinen Anus vor dem Eindringen zunächst sanft mit einem Anal Plug weitest. Das erleichtert später das Eindringen des Sextoys.

Auch bei der indirekten Massage der Prostata kann ein Vibrator – beispielsweise ein Finger-Vibrator – wertvolle Dienste leisten und für noch mehr Lust sorgen. Nicht vergessen: Gleitgel! Es ermöglicht Dir ein feucht-flutschiges Vergnügen.

Ist eine Massage der Prostata schmerzhaft?

Wenn sie nach vorheriger Absprache, mit Gleitgel und sehr behutsam durchgeführt wird, ist die Stimulation nicht schmerzhaft, sondern für den Mann äußerst lustvoll. Die sexuelle Praktik kann nicht nur in einem männlichen Orgasmus münden, sondern sogar in multiplen Orgasmen. Und das, ohne dem Penis die sonst übliche Beachtung zukommen zu lassen. Die Prostata gilt unter Kennern als die erogenste Zone am männlichen Körper. Nicht umsonst wird sie auch als der männliche G-Punkt bezeichnet. 

Massage der Prostata: Übung macht auch hier den Meister

Es ist nicht gesagt, dass die Prostatastimulation Deinen Mann sofort beim ersten Mal umhauen wird und ihn in ungeahnte erotische Welten entführt. Vielmehr gilt: Übung macht den Meister. Es kann sein, dass Du zunächst ein paar Fingerexperimente durchführen musst, ehe Dein Partner vor Glück abhebt. Der Masseurin fehlt womöglich die Muskelkraft oder die für die Stimulation erforderliche Kondition.

Was ist Prostata-Melken?

Das Prostata-Melken ist das häufige Resultat einer Prostatamassage. Dabei wird durch Stimulation der Vorsteherdrüse das von ihr gebildete Sekret herausgedrückt – ohne dass die Samenzellen wie bei der eigentlichen Ejakulation (Samenerguss) des Mannes mit austreten. Das Melken der Prostata soll gesundheitsfördernde Wirkung haben.

Warum haben viele Männer Probleme mit der Prostatamassage?

Der Po als Gegenstand gewöhnlicher sexueller Praktiken ist nach wie vor tabuisiert. Ein Finger, Toy oder Penis im Po gilt als unnormal, unschicklich und vor allem als nicht männlich. Schließlich lassen sich doch nur schwule Männer etwas in den Anus einführen, oder? Auch wird der Finger im Po weithin als unsauber oder gar eklig empfunden. Nicht zuletzt wird es auch an der Furcht vor Schmerzen liegen, die viele Männer mit einem Objekt im Anus verbinden. Doch mit viel Feingefühl, Vertrauen und etwas sexueller Offenheit lassen sich diese Schranken im Kopf abbauen. Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Und wenn es nicht sein Ding ist, auch kein Weltuntergang!

Selbstbefriedgung

Selbstbefriedigung? Unbedingt! So gelingt die Selbstliebe am besten

Zusammenfassung

Selbst ist die Frau! Nur weil gerade niemand da ist, musst du deine sexuelle Lust nicht zügeln. Wer selbst Hand anlegt, stärkt sein sexuelles Selbstbewusstsein, kommt häufiger, stärkt die Immunkraft und die gute Laune!

Wenn mal kein Partner zur Stelle ist, es mit ihm zusammen nicht klappen will, oder wenn ihr zu zweit neue Horizonte eures Liebeslebens entdecken möchtet, dann probier’s mal mit: Solo-Sex! 

Wir klären auf, warum Selbstbefriedigung sogar besser sein kann als Sex zu zweit, geben dir Tipps, wie du am einfachsten zum Höhepunkt kommst, und empfehlen die besten Sex-Spielzeuge für deine Auszeit mit dir selbst.

Selbstbefriedigung Frau: vier Gründe, warum du dich öfter selbst befriedigen solltest!

  1. Solosex ist gesund!
  2. Selbstbefriedigung macht gute Laune, entspannt und verbessert deinen Schlaf!
  3. Mit Solosex kommst du häufiger!
  4. Selbstbefriedigung stärkt das (sexuelle) Selbstbewusstsein!

Solosex ist gesund

Ok, zugegebenermaßen genauso gesund wie Liebe machen mit einem Partner oder einer Partnerin auch. Beim Sex wird sowohl das Immunsystem als auch das Herz-Kreislauf-System aktiviert. Außerdem kann (Solo-)Sex akute Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen, lindern. Denn durch vaginale Stimulation, ob mit dem Finger oder einem Sexspielzeug, wird der Neurotransmitter „Substanz P“ blockiert, welcher ansonsten zum Beispiel Bauchkrämpfe während der Periode verursacht. Selbstbefriedigung mindert außerdem das Risiko für Diabetes und fördert die Durchblutung.

Selbstbefriedigung macht gute Laune, entspannt und verbessert deinen Schlaf

Denn wer öfter mal allein Hand bzw. Finger (oder Vibrator) anlegt, hat nachweislich einen höheren Oxytocin- sowie Endorphinspiegel – ersterer sorgt für gute Laune und letzterer für Entspannung! Deshalb wirkt Selbstbefriedigung auch gegen Schlaflosigkeit: Durch die beim Orgasmus frei gewordenen Endorphine schafft es der Körper schneller, Stress abzubauen und sich auf Schlaf vorzubereiten. Frauen haben zudem bis zu eine Stunde lang nach dem Orgasmus einen erhöhten Prolaktinwert; ebenfalls ein Hormon, das müde macht. 

Mit Solosex kommst du häufiger

Mehr als 50 Prozent der Frauen kommt beim Solosex doppelt so häufig wie beim Sex mit dem Partner. Spannender Nebeneffekt: Durch die Kontraktionen im Becken beim Orgasmus stärkst du mit Solo-Sex ganz automatisch deinen Beckenboden, was zukünftigen Schwangerschaften und Geburten zugute kommt sowie gegen Inkontinenz wirkt. 

Selbstbefriedigung stärkt das (sexuelle) Selbstbewusstsein

Masturbation fördert ein positives Selbstbild und stärkt somit dein Selbstbewusstsein. Auch in Sachen Lust und Liebe wirst du selbstsicherer, je vertrauter du dir selbst bist. Hast du einmal herausgefunden, was dich beim Solo-Sex anturnt, ist es ein Leichtes, deinem Partner oder deiner Partnerin davon zu erzählen – oder ihm/ihr deine Vorlieben am besten direkt zu zeigen!
Jede Masturbation kurbelt die Östrogenproduktion an, was dich ruhig und entspannt werden lässt sowie deine Lust auf weitere sexuelle Abenteuer steigen lässt.  

Selbstbefriedigung: So geht Selbstliebe

Die klassischste Form der Masturbation bei Frauen ist, mit dem Finger oder mit den Fingerkuppen die Klitoris zu reiben – in deiner gewünschten Geschwindigkeit und mit dem Druck, der sich genau richtig anfühlt für dich – bis du einen Orgasmus bekommst. Aber natürlich ist deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt – deine eigenen Vorlieben zählen! Als Tipp für mehr Abwechslung beim Sex mit dir selbst sorgen Sexspielzeuge, erotische Literatur oder Filme, der Duschkopf oder der Wasserstrahl in der Badewanne. „Hilfsmittel“ dieser Art erhöhen die Chancen, zum Höhepunkt zu kommen.
Erlaubt ist, was dir Spaß macht – und was dich heiß macht!

Kopfkino und erotische Filme können deine sexuelle Erregung unglaublich anheizen. All die Dinge, die du dich nie getraut hast auszuprobieren, spiele sie in deinen Gedanken durch oder schau sie dir auf einem Bildschirm an und dreh den Ton auf. Vielleicht bekommst du sogar ganz neue Inspirationen.

Die sechs besten Tipps für deinen Solo-Sex

Solltest du dich nach Abwechslung beim Sex mit dir selbst sehnen oder dir wünschen, noch öfter und besser zu kommen, dann ziehe Hilfsmittel zu Rate. Ob mit Gleitgel, in der Dusche oder – ganz klassisch – mit Vibrator oder Dildo kannst du deine Selbstbefriedigung von jetzt auf gleich eine ganze Liga aufsteigen lassen!

  • Gleitgel verwenden – am besten eins auf Silikon- oder Ölbasis, denn diese sind ganz besonders geschmeidig!
  • Einen erotischen Film schauen – denn so wie Augen mitessen, steigern sie auch deine Lust auf Sex! Und es muss kein Youporn sein: Das Internet ist voll von feministischen Pornos, die dich in Fahrt bringen!
  • Klitoris und G-Zone gleichzeitig stimulieren – mit Hand, Dildo oder Vibrator!
  • Solo-Sex in der Dusche – stimuliere mit dem Duschkopf die Klitoris von außen oder richte den Duschstrahl direkt auf Schamlippen und Klitoris.
  • Solo-Sex mit Sexspielzeug– Feder, Puderpinsel, Vibrator oder Liebeskugel bringen dich in den 7. Selbstliebehimmel!

Selbstbefriedigung: Wo klappt sie am besten?

Bett, Dusche, Sofa: alles völlig akzeptabel. Und unbedingt zu empfehlen, wenn du an genannten Orten auch sonst gerne Sex hast. Denn worauf es – gerade für Anfängerinnen – vor allem ankommt bei der Selbstliebe, ist, einen Ort der Entspannung zu finden, an dem du dich deinen Fantasien komplett hingeben kannst. Die Badewanne ist deshalb außerdem ein gleichermaßen beliebter und geeigneter Ort, an dem du dich der Selbstliebe widmen kannst kannst. Kleiner Tipp am Rande: den Wasserstrahl auf deine Klitoris gerichtet wirkt genauso wie ein Vibrator!

Fünf ungewöhnliche Orte für die Selbstbefriedigung

Wenn du einen Schritt weiter – vielleicht auch aus deiner eigenen Komfortzone, für den besonderen Reiz – gehen magst, dann teste mal einen der folgenden Orte für deinen Solo-Sex:

  • Büro: Es braucht nicht zwingend ein Einzelbüro, um bei akutem Bedürfnis intim mit dir selbst zu werden. Spoiler: Probiere mal die Mittagspause für einen Selbstbefriedigungs-Quickie. Es könnte sein, dass die Anspannung darüber, ob bzw. wann jemand an seinen Platz zurück kehrt, extrem erregend wirkt! 
  • Umkleidekabine: Kennen wir schon aus Bravo-Girl-Zeiten und gilt genauso wie für den Sex zu zweit auch für deinen Solo-Sex: Umkleidekabinen im Einzelhandel sind der perfekte Selbstliebe-Rückzugsort mit Knister-Faktor!
  • Schwimmbad: Gilt ebenso für die Umkleidekabine wie für Duschen und Schwimmbecken selbst! Zugegebenermaßen der wohl aufregendste Ort für die Selbstbefriedigung, und doch wissen wir alle, wie anturnend Wasser sein kann. Tipp: Suche nach Wassersprudlern am Beckenrand, denn die wirken fast genauso gut wie dein Auflagevibrator zu Hause.
  • Freie Natur: Stell dir einen Sommerabend im halb verlassenen Park vor, einen Sonnenuntergang am Flussufer oder – noch besser – im Urlaub am Meer, einen Waldspaziergang mit einem erotischen Podcast im Ohr… Warum solltest du die Gunst der Situationen nicht direkt ausnutzen für ein aufregendes Abenteuer mit dir selbst!? 
  • Auto: Im Stau stehen hat viele nervtötende Seiten; warum nicht eine befriedigende Angelegenheit daraus machen!? Halte Ausschau nach einem Autofahrer, mit dem du gerne auf der Rückbank verschwinden würdest, und lass deinen Gedanken freien Lauf, während eine Hand in deinem Schritt verschwindet.

Selbstbefriedigung: Wann soll ich am besten Hand anlegen?

Wer den Solosex nur kurz dazwischen schieben will, hat meist nicht genug Raum im Kopf, um sich wirklich hinzugeben. Schnell mal ein Quickie zwischendurch ist definitiv die Fortgeschrittenen-Variante der Selbstliebe, wenn du es bis zum Ende bringen willst. 

Besser ist ein ausreichendes Zeitfenster, um den Gedanken freien Lauf zu lassen, verschiedene Stellungen zu testen, sich mit dem Lieblings-Sextoy auf den Höhepunkt vorzubereiten und nach dem Orgasmus noch genügend Zeit zu haben, um die „Nachwellen“ zu spüren: die Zufriedenheit, die sich in dir ausbreitet, nachdem du gekommen bist. Ob du dich lieber morgens oder abends (oder zwischendurch am Tag) selbst befriedigst, hängt also ganz von dir alleine ab. Da können dir die Vorlieben von anderen Frauen wenig inspirieren. Teste aus, wann dein Kopf und Körper die Selbstliebe am meisten genießen können!

Das (A und) O der Selbstliebe: der Orgasmus!

Was passiert eigentlich beim Masturbieren in Körper und Kopf der Frau? Spürt sie sexuelle Erregung – vielleicht durch ein Bild, erotische Literatur, eine Berührung oder einen erotischen Gedanken – steigt ihr Blutdruck, das Herz pocht schneller und die Atmung nimmt Fahrt auf. Der Körper pumpt jetzt vermehrt Blut in das Geschlecht, was die Klitoris auf das Dreifache ihrer normalen Größe anschwellen lässt. Um theoretisch eine reibungslose Penetration, also das Eindringen vom Penis in die Scheide der Frau, zu ermöglichen, sondern Zellen am Scheideneingang Flüssigkeiten ab. Du wirst „feucht“, wie es umgangssprachlich genannt wird.

So kommst du zum Orgasmus!

Wenn du deinen Kitzler oder die G-Zone in deiner Scheide jetzt beispielsweise mit dem Finger – egal ob mit dem kleinen Finger oder dem Zeigefinger – oder einem Sextoy stimulierst, laufen Verknüpfungen im Körper ab, die vom Kleinhirn aus einen Spannungsaufbau in Oberschenkeln, Po und Bauch veranlassen. In deinem Gehirn werden Fantasien ausgelöst; und wenn du es jetzt schaffst, Areale auszuschalten, die normalerweise planen und ordnen, dann dauert es bloß noch ein paar Sekunden, bis du kommst! Beim Orgasmus einer Frau durchlaufen deinen Körper rhythmische Wellen, von deiner Scheide bis hin zur Beckenmuskulatur, meist bloß ein paar Sekunden lang – und doch ist das Gefühl absolut überwältigend. Beim Orgasmus wird dein Körper mit Oxytocin überflutet, und hinzu kommt noch eine Portion des Glückshormons Dopamin, das im Belohnungszentrum des Gehirns ausgeschüttet wird.

Klitoraler Orgasmus vs. vaginaler Orgasmus: Was ist der Unterschied? 

Aber Moment mal kurz, vielleicht hast du davon schon mal gehört: Es gibt verschiedene Orgasmen. Das zuvor beschriebene ist der vaginale Orgasmus, der im Körper der Frau entsteht. Es gibt auch einen äußerlichen, einen nicht ganz so überwältigenden, der eine Frau bei der klitoralen Stimulation mit Glücksgefühlen überschüttet und sie in einen Zustand der Entspannung fallen lässt.

Klitorale Orgasmen vs. vaginale Orgasmen – die Unterschiede auf einen Blick

  • Klitoral: Höhepunkt durch Stimulation eines oder mehrerer Teile bzw. des gesamten Bereichs der Klitoris
  • Vaginal: Höhepunkt durch Penetration oder das Benutzen eines Dildos bzw. Vibrators, wodurch erogene Zonen innerhalb der Vulva stimuliert werden.

Klitorale und vaginale Stimulation – ausführlich erklärt

Die Klitoris mit ihrer Länge von 10 cm umfasst den hoch empfindsamen Kitzler sowie zwei Schwellkörper, die neben der Scheidenöffnung angeordnet sind und sich von der Harnröhrenöffnung über die Öffnung der Vagina bis hin zum Damm ziehen. Allein im Kitzler kommen 8000 Nervenenden zusammen! Wird ein Teil oder der gesamte Bereich der Klitoris stimuliert, bis der Höhepunkt eintritt, spricht man von der klitoralen Stimulation.

Der vaginale Höhepunkt hingegen entsteht im Inneren der Vulva, durch die Penetration verschiedener Punkte, an denen viele Nervenenden zusammen kommen – zum Beispiel am G-, A- oder U-Punkt. Die Herausforderung bei dieser Orgasmusvariante ist, dass eine Frau (oder, wenn es nicht um Masturbation geht, der Mann) wissen muss, wo ihre erogenen Zonen in etwa liegen – denn das unterscheidet sich von Frau zu Frau.

Frauen kommen häufiger, wenn sie sich selbst befriedigen. Zum einen kennen sie ihre erogenen Zonen am besten, wissen, wann sie sich wie berühren müssen. Zum anderen fällt ein eventuelles Schamgefühl weg, das viele Frauen daran hindert, sich fallen zu lassen. Ein Muss für den Orgasmus.

Klitoral vs. vaginal: Welcher Höhepunkt ist besser?

Bei der klitoralen Selbstbefriedigung ist der Höhepunkt einfacher zu erlangen, schlichtweg, weil die Klitoris leichter zugänglich ist. Allerdings ist ein klitoraler Orgasmus in der Regel leider so schnell vorbei wie er gekommen ist, und das Gefühl der Befriedigung hält nicht so lange an wie nach einem vaginalen Orgasmus, der auch in seiner Intensität viel überwältigender ist als der klitorale. Beim vaginalen Höhepunkt kannst du regelrecht spüren, wie sich die Kontraktionen rhythmisch von deiner Scheide hin zu Gebärmutter und bis in die Beckenmuskulatur ausbreiten – sich der Orgasmus demnach in dir breit macht und dich gefühlt hoch fliegen lässt.

Am besten sind: beide! So kommst du zum „blended Orgasm“!

Du kannst auch eine Art Premium-Orgasmus erzeugen, den sogenannten Blended Orgasm! Werden Vagina und Klitoris gleichzeitig stimuliert werden, kann es nämlich sein, dass du sozusagen doppelt kommst. Blended Orgasm nennt sich der Orgasmus der Extraklasse, und er entsteht am einfachsten: beim Solosex!

Blended Orgasm: Alles, was du über den doppelten Orgasmus wissen musst – und: wie du ihn erzeugst!

Mit einem Vibrator, der innerlich den G-Punkt sowie äußerlich die Klitoris stimuliert, erreichst du den doppelten Höhepunkt am leichtesten! Alternativ kannst du auch von beiden Händen Gebrauch machen: Während eine im Inneren deiner Vulva eine der erogenen Zonen, zum Beispiel die G-Zone, stimuliert, umkreisen die Finger der anderen Hand deinen Kitzler bzw. stimulieren den Teil deiner Klitoris, die sich für dich gut anfühlt. Das klingt etwas nach Technik; probiere es einfach mal aus, ohne zu sehr nach Zonen und Punkten zu suchen! Du wirst sehr schnell für dich rausfinden, an welchen Stellen sich Berührungen – ob kreisend, klopfend oder reibend, mit viel oder wenig Druck – gut anfühlen.

Muss ich immer zum Höhepunkt kommen? 

Schön wäre es, wenn es immer klappen würde mit dem Orgasmus! Immerhin hast du bei der Selbstbefriedigung fast 50 Prozent größere Chancen, es bis zum Ende zu bringen, wie beim Sex mit einem Mann bzw. einer/einem Partner/-in. Dein Körper ist keine Maschine: Deine psychische und physische Verfassung variiert von Tag zu Tag. An manchen Tagen wirst du beim Masturbieren Schwierigkeiten haben abzuschalten, während es an anderen Tagen keine fünf Minuten brauchen wird, bis du den Höhepunkt erreichst.

Auch Solosex ohne Orgasmus kann befriedigend sein!

Wichtig ist, sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Auch Selbstliebe ohne Orgasmus kann befriedigend sein; zum Verwöhnprogramm für dich selbst kann so vieles zählen, was dir gut tut: ein heißes Bad, eine verwöhnende Dusche, ein feministischer Porno auf dem Laptop. Sieh dein Onanieren mehr als eine Art Auszeit für deine Seele als eine bestimmte Technik, um zum vermeintlich „zwingend erforderlichen“ Orgasmus am Ende zu kommen!

Selbstbefriedigung: die fünf besten Stellungen mit Orgasmus-Garantie

Mit der richtigen Stellung bei der Selbstliebe kannst du den Orgasmus jedoch begünstigen. Auch hier gilt: Die anderen Frauen sind anders als du; probiere die Stellungen allesamt für dich aus und entscheide am Schluss, welche dir besonders gut gefallen hat. Über deine Lieblingsstellung bei der Selbstbefriedigung kannst du auch Rückschlüsse für den Sex in deiner Beziehung ziehen. Lasse deine*n Partner*in wissen, welche Position du auch mal mit ihm/ihr testen willst!

  • Die „Taube“: Lege dich hierfür auf den Bauch, schließe deine Beine und lege – für extra Komfort – ein Kissen zwischen deine Beine. Spanne nun die Schammuskeln an und drücke dein Becken gegen den Boden; entspanne und spanne jetzt im Wechsel an und bewege dein Becken rhythmisch mit. Für Extra-Stimulation in der Taube massiere deine Klitoris oder führe einen Finger oder einen Vibrator ein. 
  • Der „Myrtestrauß“: Lege dich auf den Rücken und spreize die Beine. Befeuchte Zeige- und Mittelfinger und lege sie so auf die Innenseite deiner Schamlippen, dass sich die Klitoris zwischen beiden Fingern befindet. Bewege die Hand jetzt hin und her, bis die Klitoris anschwillt. Bewege deine Hand so schnell, wie du das Verlangen danach hast, und bewege dein Becken rhythmisch mit.  
  • Abgewandelte umgekehrte Missionarsstellung: Lege dich auf den Bauch und schließe die Beine. Führe deine Hand oder dein Sex-Toy jetzt von hinten in deine Vagina ein und genieße die Penetration, bis du kommst. 
  • Reiter-Stellung: Was dich sonst mit deinem Partner heiß macht, kannst auch alleine genießen: Schiebe eine Decke oder ein Kissen zwischen deine Beine, und setze dich darauf. Führe jetzt deine Hand oder dein Toy in dich ein und genieße den Ritt!
  • Der „Double Circle“: Lege dich auf den Rücken, und umkreise mit einer Hand die erogenste Stelle deiner Klitoris, den Kitzler. Führe die andere Hand gleichzeitig zum Eingang der Vagina und führe dort ebenfalls kreisende Bewegung aus. Genieße dieses gleichzeitige Verwöhnen von Kitzler und Vagina!

Selbstbefriedigung mit Sextoy: Diese Spielzeuge eignen sich für die Selbstliebe

Ein Sexspielzeug für die Selbstliebe zu nutzen, braucht eigentlich keine Gründe – denn hauptsächlich bringt es einfach unheimlich viel Spaß! Zudem ist bewiesen, dass Frauen, die sich in ihrer Intimzeit mit Vibrator & Co. ins Bett verkrümeln, deutlich leichter zum Höhepunkt kommen als Frauen, die keine Toys nutzen – und das gilt auch für deine Sexualität in deiner Beziehung.

Sextoys: Welches passt zu dir?

Auf dem Markt gibt es heute eine Vielfalt an klassischen Sexspielzeugen, beispielsweise den berühmten „Womanizer“-Vibrator, ebenso wie ausgefallenere Toys, die dir Premium-Orgasmen versprechen, wie du sie noch nie erlebt hast.

Wir haben Sexspielzeuge nach Kategorien sortiert, damit du das Toy, das zu dir passt, schnell und einfach ausfindig machen kannst. 

Für Einsteigerinnen: Das mit Abstand beliebteste Sextoy unter Frauen ist der Womanizer. Er gilt als das sanfteste und gleichzeitig stärkste Stimulationsgerät. Er stimuliert deine Klitoris über Druckwellen, damit deine hochsensiblen Zonen niemals überstimuliert werden. Hier haben wir eine Auswahl an Womanizern für dich! 

  • Für einen schnellen Orgasmus: Mit Auflegevibrator oder Schallmassagegerät kommst du besonders schnell! Auch hier sind die Womanizer perfekt geeignet!
  • Für die doppelte Stimulation: Vibrationen, die gleichzeitig deine Klitoris stimulieren und deine Vagina massieren, heißen „Dual-Action-Vibratoren“. Sie gelten als stärkste Vibratoren auf dem Markt. Teste unseren Womanizer Duo für intensive Orgasmus-Erfahrungen!
  • Für die Badewanne: unser wasserdichter Druckwellenvibrator „Pulsator Womanizer Classic“ verspricht eine heiße Zeit in der Badewanne – Orgasmuswahrscheinlichkeit sehr hoch!
Spanking

Spanking – Der verruchte Klaps auf den Po

Zusammenfassung

Der Klaps auf den Hintern soll die sexuelle Erregung steigern und den Orgasmus intensivieren können. Von sanft bis hart, Hand bis Peitsche, sitzend bis stehen, die Spielmöglichkeiten sind unendlich. Tastet euch langsam heran und schaut, worauf ihr steht.

Der Schlag auf den Po erfreut sich beim Sex zunehmender Beliebtheit. Doch warum eigentlich? Laut Experten soll das „Spanking“ die sexuelle Lust steigern. Und sogar den Orgasmus intensivieren. Hört, hört Ladies. Wenn das stimmt, solltet Ihr das kontrollierte Schlagen beim Liebesspiel vielleicht mal ausprobieren. Egal ob Dein Partner Dich mit der Hand oder der Gummi-Peitsche züchtigt: Spanking kann Euer Liebesleben mächtig durcheinanderwirbeln. Wir verraten Euch, was es mit der Sexualpraktik auf sich hat und welche Spielregeln bei diesem delikaten Vergnügen gelten.

Was ist Spanking?

Der Begriff „Spanking“ stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „verhauen“. Wird das englische Wort im Deutschen gebraucht, ist der berühmte Klaps auf den Po im Liebesspiel gemeint. Im Grunde stammt die Sexualpraktik aus der BDSM-Praxis (Sadomasochismus). Sie wird aber auch von Menschen ohne Hang zu diesen extremen Sexualpraktiken zuweilen ins Liebesspiel eingeflochten. 

Das Ziel von Spanking

Es geht beim Spanking natürlich nicht darum, dem Partner wehzutun. Das Ziel der Praktik ist, seine und die eigene sexuelle Lust zu steigern. Daher wird nur so fest zugeschlagen, wie es für den Partner lustvoll ist. Ein leichter Schmerz – der sogenannte Lustschmerz – wird hierbei allerdings toleriert. Ja, er ist sogar erwünscht. Aus medizinischer Sicht funktioniert Spanking, weil durch den „Schlag“ auf den Po die Durchblutung im Bereich der Geschlechtsorgane verbessert wird, sodass die Erregung zunehmen kann.

Spanking im Zusammenhang mit Rollenspielen

Der Klaps auf den Po wird häufig im Zusammenhang mit einem sexuellen Rollenspiel verwendet, bei dem es um Dominanz auf der einen Seite und Unterwerfung auf der anderen geht. Der „Schläger“ nimmt dabei die Rolle des Machthabers ein. Der Geschlagene fügt sich als Untergebener folglich dessen Willen. Er muss im Spiel auf den dominanten Partner hören.

Der Kick entsteht aus der ungewohnten Situation. Wenn sich Dein Partner plötzlich vom liebevollen Mann in einen dominanten Vamp verwandelt, wird Dich das bestimmt heiß machen. Aber auch seine Lust kann wachsen, wenn Du plötzlich zur tonangebenden Domina mutierst und Deinem Liebsten eine „Tracht Prügel“ verabreichst. Fühlt Euch in der Rollenzuteilung frei. Ihr bestimmt, wer von Euch die Rolle des dominanten Partners und wer die des Unterworfenen einnimmt. Übrigens: Weitere beliebte Rollen, die sich gut mit Spanking kombinieren lassen:

  • Arzt/Ärztin-Patient/in
  • Patient/in-Pfleger/in (oder Krankenschwester)
  • Steward/ess-Kunde/in
  • Chef/in-Sekretär/in
  • fliehende/r Gefangene/r-Gefängniswärter/in
  • böses Mädchen-Erzieher

Lasst Eurer Fantasie beim Rollenspiel freien Lauf. Der Arzt kann die Krankenschwester beispielsweise dafür bestrafen, dass sie bei einem Patienten eine wichtige Spritze nicht gesetzt hat. Der Steward im Flugzeug kann dafür gezüchtigt werden, dass er zu tief in den Ausschnitt der Kundin geblickt hat. Und die Sekretärin kassiert Schläge, weil sie einen Fehler gemacht und der Firma großen Schaden zugefügt hat.

Wenn die Ideen nicht so recht sprudeln wollen, könnt Ihr natürlich auch Szenen aus Erotikfilmen nachspielen. Spielt ein wenig mit den Szenen aus „Fifty Shades of Grey“ oder mit anderen Szenen aus berühmten Sexfilmen der Kinogeschichte.

Wohin wird beim Spanking gehauen?

Da der Po – zumindest wenn er eine gesunde Fettschicht besitzt – sehr robust ist, ist er beim Spanking meist das favorisierte Ziel der Züchtigung. Besonders prickelnd kann aber auch ein Schlag auf die Oberschenkel, den Rücken – oder wer es mag – auch auf die äußeren Geschlechtsteile sein. So können also auch Penis und Vulva ins Visier des Machthabers geraten. Für den Einstieg raten wir Euch aber dazu, zunächst nur auf den Po zu schlagen. Wenn Ihr besser darüber Bescheid wisst, welche Intensität Ihr mögt, könnt Ihr Euch natürlich vorsichtig auch in andere Bereiche vortasten. 

Spanking ist oft in fantasievolle Geschichten eingebaut. Um in die richtige Stimmung und die passende Persönlichkeit einzutauchen, kann Verkleidung Euch einen zusätzlichen Kick geben.

Regeln des Spanking

Bevor Du aus heiterem Himmel auf Deinen Partner eindrischst, musst Du einige Dinge vorbereiten. Schließlich soll das Spanking nicht zu einer Strafanzeige gegen Dich führen.

Einwilligung des Partners abholen

Oberste Priorität beim Spanking hat das Vorabgespräch mit Deinem Partner. Denn wer möchte schon von etwas überrumpelt werden, was er überhaupt nicht mag? Frage Deinen Freund oder Sexualpartner zunächst einmal, ob er überhaupt den Wunsch verspürt, diese Sexualpraktik auszuprobieren. Wenn nicht, ist Dein Traum an dieser Stelle schon ausgeträumt. Denn es gilt, das Gefühl und die Entscheidung Deines Partners zu akzeptieren. Dies gilt natürlich auch umgekehrt, wenn Dein Partner die Idee Dir gegenüber äußert und Du mit Schlägen im Bett gar nichts anfangen kannst. Don`t worry. Es gibt viele andere Spielarten beim Sex, um Euer Liebesleben auf Trab zu halten. Eine davon ist beispielsweise das „Bondage“. Darunter versteht man die berühmt-berüchtigten Fesselspiele, etwa mit Handschellen und Augenbinde.

Genaues Vorgehen beim Spanking besprechen

Dein Partner hat sich bereit erklärt, das Spanking einmal auszutesten? Super! Schritt 1 kannst Du also schon mal abhaken. Nun gilt es aber noch abzusprechen, wohin und mit welcher Intensität Dein Liebster Dich schlagen darf. Oder Du ihn. Auf jeden Fall solltet Ihr Euch auch darüber einigen, mit welchen Hilfsmitteln gearbeitet werden kann. Nicht jede Frau oder jeder Mann findet Omas Teppichklopfer im Bett ideal für den Einstieg in neue sexuelle Erlebniswelten. Viele Paare mögen professionelle Sextoys wie verschiedene Varianten der weichen Peitsche. Auch solltet Ihr im Vorfeld abklären, wie lange der dominante Partner den unterlegenen bearbeiten darf. Denn andernfalls können unangenehme Pausen entstehen.

Intensität der Klapse langsam steigern

Zum Herantasten an das womöglich neue Gefühl, ist es gut, wenn die Schläge zunächst sanft auf die Haut treffen. War Dir der Schlag angenehm, kannst Du es entweder bei der Stärke belassen oder Dich zur nächsten Stufe begeben. Ein heftiges Schlagen der Frau oder des Mannes ist tabu, denn es gilt in jedem Fall, Verletzungen zu vermeiden. Schließlich soll das Ganze Spaß machen und nicht in einer blutigen Orgie mit Frusttränen enden.   

Codewörter für das Spanking festlegen

Einige Frauen und Männer legen im Vorfeld ihres Sexabenteuers Codewörter für das Spanking fest. Diese Geheimsignale können im Rollenspiel gesendet werden, wenn es der Frau (oder dem Mann) beim bunten Treiben zu heftig oder nicht hart genug zugeht. Ein Codewort kann sich auch darauf beziehen, dass auf der Stelle mit dem Ganzen Schluss sein soll, weil es der Dame oder dem Herren keinen Spaß mehr bringt. Selbstverständlich könnt Ihr Euch beim Spanking auch weniger kryptisch äußern und Euch einfach sagen, was Ihr wollt oder nicht.

Die Spanking-Technik von Hand

Wenn Du das Spanking mit der flachen Hand praktizieren willst, dann nimm die Finger zusammen und haue damit auf den Po Deines Liebsten. Je angespannter Deine Finger dabei sind, desto mehr Kraft bekommst Du in den Klaps. Schaut hier zusammen, wie hart der Schlag jeweils ausfallen soll.

Viele Menschen mögen es, wenn vor und nach dem Schlag auf den Po ein Streicheln folgt. Dies kann als „Wiedergutmachung“ für die „erlittenen Qualen“ und als sanfte Vorbereitung auf das kommende „Unheil“ verstanden werden. Warum nicht die Erotik weiter anschwellen lassen, indem das „böse Mädchen“ vor und nach dem Klaps ein paar Streicheleinheiten bekommt?

Womit kann der Po noch versohlt werden?

Das ist Geschmackssache. Während das eine Pärchen anspruchslos mit der flachen Hand arbeitet, sehnt sich ein anderes nach dem verruchten Flair einer professionellen Peitsche (z. B. Flogger). Wieder andere Paare greifen spontan auf Haushaltsgegenstände wie eine Haarbürste, einen Kochlöffel oder einen Teppichklopfer zurück. Achtet bei der Auswahl Eures Objekts aber darauf, dass es weder spitz noch scharfkantig ist. Alternativ können auch folgende Hilfsmittel beim Spanking verwendet werden – je nach individuellen Vorlieben:

  • eine Birkenrute
  • ein Rohrstock
  • ein Paddle (dt: Paddel; aus dem Sexshop)
  • ein Gürtel
  • eine Reitgerte
  • eine Fliegenklatsche

Welche Sexstellungen eignen sich für das Spanking?

Damit Euer Spanking-Abenteuer auch gelingt, sollte der Po Deines Partners für Dich sehr gut zu erreichen sein. Dies ist beispielsweise beim Doggy Style der Fall, bei dem Du auf allen Vieren stehst und Dein Partner hinter Dir steht oder kniet. So kann er Deinen Allerwertesten in seiner vollen Pracht bewundern und Dir dann mit wohl dosierten Schlägen zu wilder Lust verhelfen.

Es ist aber auch denkbar, dass Du das Spanking im Stehen durchführst, wenn der Partner sich nach vorne beugt. Ebenso gut kannst Du Deinen Partner übers Knie legen und hart oder soft züchtigen. Alternativ bestrafst Du Deinen Mann, indem er vor dem Bett kniet und den Oberkörper auf dem Bett ablegt. Eher ungeeignet für das Spanking ist die Bauchlage. Das Züchtigen in dieser Stellung wird häufig als unangenehm empfunden.

Herantasten an den Fetisch

Um zu schauen, ob erotisches Spanking etwas für Euch ist, kannst Du Dich auch vor Deinem Partner ausziehen und Dich in heißer Erotik-Unterwäsche vor ihm präsentieren. Bewege Dich sexy, sodass Du ihn heiß machst und versuche es einmal mit dem Klaps auf den Po – bei Dir selbst. Nun kannst Du sehen, wie er reagiert und ob es ihn antörnt.

Das Ganze kann gern in einer lockeren Atmosphäre geschehen. Ihr müsst das Experiment nicht bierernst nehmen, sondern dürft zwischendurch auch mal beherzt über diese Form des Liebesspiels lachen. Wenn Du magst, kannst Du Dir bei Deinem Spanking-Dance auch mal in die eigene Pobacke kneifen. Das sogenannte „Squeezing“ (dt: „quetschen“) ist eine weitere sexuelle Spielart, die Ihr je nach Belieben einmal ausprobieren könnt.

Frau Orgasmus

Weiblicher Orgasmus – So kommst Du zum Höhepunkt

Zusammenfassung

Er ist ein überwältigendes Gefühl, eine Ekstase der Sinne, gefolgt von tiefer Entspannung und Zufriedenheit. Damit Frauen einen Orgasmus erleben, braucht es die richtige Balance aus Anspannung und Entspannung.

Kommst Du oder kommst Du nicht? Das ist die Frage, die jeden Mann im Bett interessiert. Und zugegeben: Auch jede Frau freut sich, wenn der weibliche Orgasmus in seiner ganzen Intensität zuschlägt. Doch nicht immer lässt sich der Heilige Gral der weiblichen Sexualität erobern. Gründe dafür gibt es viele. Wir verraten Dir, was beim Orgasmus im Körper passiert, was ein vaginaler Orgasmus ist und wie Du das spektakuläre Feuerwerk noch häufiger zünden kannst.

Was ist ein weiblicher Orgasmus?

Der weibliche Orgasmus markiert den Höhepunkt der sexuellen Erregung und Lust bei der Frau. Wurden alle wichtigen Körperbereiche aktiviert und stimmen auch sonst die Voraussetzungen, kann sie ein herrliches und überwältigendes Gefühl erleben. Dieses entsteht durch wellenförmige Kontraktionen der Muskeln von Vagina, Gebärmutter und Anus.

Einmal auf dem Lustgipfel angekommen, kannst Du hier vor dem Abstieg mehrere Sekunden bis zu einer Minute verweilen. Auf den weiblichen Orgasmus folgen eine tiefe Entspannung und Zufriedenheit. Im Unterschied zu Männern ist eine Frau aber schon nach einer relativ kurzen Erholungszeit wieder bereit, sexuelle Erregung zu spüren und einen erneuten Orgasmus zu erleben. So kann eine Frau binnen kurzer Zeit multiple Orgasmen erleben.

Warum gibt es den weiblichen Orgasmus eigentlich?

Der männliche Orgasmus hat fortpflanzungsrelevante Gründe. Durch ihn wird der Samenerguss ausgelöst, der die männlichen Spermien in die weibliche Gebärmutter befördert und so eine Schwangerschaft ermöglicht. Doch wozu ist der weibliche Orgasmus da? Er hat doch keinerlei Bedeutung für die Erhaltung der menschlichen Art. Oder? Genaugenommen ist sich die Forschung darüber nicht ganz einig. Fest steht: Um schwanger zu werden, braucht Frau nicht zwingend einen Orgasmus.                    

Eine Forschungstheorie besagt, dass es in der frühen Evolution des Menschen so gewesen sein könnte, dass ein Orgasmus unmittelbar den Eisprung ausgelöst hat, so wie es bei manchen Tieren – etwa Katzen oder Bären – noch heute der Fall sei. Im Laufe der Entwicklung habe sich diese Verbindung aber aufgelöst und der natürliche Zyklus der Frau sei entstanden, bei dem der Eisprung völlig unabhängig vom Orgasmus erfolgt.

Andere Forscher sehen den Orgasmus der Frau als simple Folge des gemeinsamen Ursprungs von Penis und Klitoris. Denn beide entwickeln sich aus den gleichen embryonalen Strukturen und könnten daher über eine ähnliche Funktionsweise verfügen. Demnach wäre der weibliche Orgasmus nichts weiter als eine angenehme Begleiterscheinung des gemeinsamen Ursprungs von Penis und Klitoris.

Ebenfalls einleuchtend klingt eine weitere Theorie unter Forschern. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass der weibliche Orgasmus doch einen fortpflanzungsrelevanten Nutzen haben könnte. So könne es sein, dass die Kontraktionen von Vagina und Gebärmutter und der sich absenkende Muttermund die Wahrscheinlichkeit für eine Befruchtung vergrößern. Forscher vermuten, dass ein Orgasmus zu einer besseren Aufnahme der Spermien in die Gebärmutter führen könnte.

Weiblicher Orgasmus – Wie viele Frauen erleben ihn beim Sex?

Das Glück, dass sexuelle Erregung regelmäßig in einem Orgasmus mündet, ist nur etwa jeder dritten Frau beschieden. Noch weniger – nämlich 21% der Frauen – kommen beim Sex immer zum Höhepunkt. Erfreulich ist, dass etwa 60% aller Frauen beim Sex sehr oft sexuelle Höhenflüge genießen dürfen. Weniger erfreulich ist, dass etwa 16% der Damen bei der körperlichen Liebe mit dem Partner nie einen Orgasmus erleben.

Weiblicher Orgasmus – Warum er oft ausbleibt

Wenn eine Frau nicht oder nur selten zum Orgasmus gelangt, kann es dafür mehrere Ursachen geben. Sexualtherapeuten stellen in der Praxis folgende Ursachen für Orgasmusstörungen fest:

  • Die Frau kann sich nicht ausreichend fallen lassen und nicht abschalten
  • Der Partner stimuliert die Frau nicht auf die richtige Weise
  • Die Frau hat Angst vor Kontrollverlust beim Höhepunkt
  • Die Frau ist im Stress (Körper braucht den richtigen Grad an Entspannung und Anspannung)
  • Der Sex ist zu kurz (Frauen mit häufigen Orgasmen haben oft längeren Sex)
  • Es liegen bestimmte Erkrankungen oder Zustände vor (z. B. Erkrankungen der Schilddrüse, neurologische Erkrankungen, Müdigkeit)
  • Die Frau nimmt lustmindernde Medikamente ein (z. B. manche Pillen-Arten, Blutdrucksenker)
  • Übermäßiger Konsum von Alkohol bzw. Drogen
  • Die Frau ist noch jung (ältere Frauen ab 36 haben häufiger Orgasmen)

Sich fallen lassen

Wer Angst hat, dass die Nachbarn einen hören könnten, der Partner das lustverzerrte Gesicht lächerlich finden könnte oder vielleicht auch einfach schon daran denkt, was es später zu Essen gibt, bei dem bleibt der Orgasmus in der Regel aus. Um Kommen zu können, muss man sich fallen lassen, voll und ganz den Gefühlen hingeben und den Kopf für den Moment ausschalten.

Weiblicher Orgasmus – Klitoraler Orgasmus vs. vaginaler Orgasmus?

Viele Frauen erleben den klitoralen Orgasmus anders als den vaginalen Orgasmus. Nach dem heutigen medizinischen Kenntnisstand soll es sich dabei aber um ein- und dasselbe Phänomen handeln. Das Superorgan der weiblichen sexuellen Lust – die Klitoris – soll demnach lediglich von verschiedenen Punkten aus stimuliert werden. Kommst Du klitoral, dann geht man davon aus, dass die Klitoris, also der äußerlich sichtbare empfindliche Knubbel am oberen Ende der kleinen Schamlippen, stimuliert wird. Vielleicht hast Du auch den U-Punkt mit stimuliert, also den Bereich rund um den Harnröhreneingang. Denn er ist ebenfalls eine erogene Zone.

Kommst Du vaginal, wurdest Du durch den Penis oder ein Sextoy an einer sehr empfindlichen Stelle in der Vagina – dem sogenannten G-Punkt – stimuliert. Der G-Punkt soll etwa 5 cm in der Vagina an der vorderen Scheidenwand zu finden sein. Alternativ wurde in der Vagina eine weitere erogene Zone angeregt – der sogenannte A-Punkt. Beim A-Punkt handelt es sich um einen Bereich, der nahe am Gebärmutterhals, ebenfalls an der vorderen Scheidenwand liegt.

Heute weiß man, dass die Klitoris im Körperinneren weitergeht und etwa 10 cm lange Schwellkörper nahe der Vagina hat. Die Klitoris kann somit auch indirekt über die Scheide stimuliert werden. Der weibliche Orgasmus kommt wohl durch das Zusammenspiel der vielen Nervenenden von Vagina, Klitoris und Harnröhre zustande. Dieses Gebiet ist quasi eine große, zusammenhängende erogene Zone.

Trotzdem fühlt sich der klitorale Orgasmus für Frauen anders an als der vaginale Orgasmus. So soll Dir der klitorale Orgasmus ein kurzzeitiges, dafür intensives Gefühl bescheren. Der vaginale Orgasmus wiederum wird als weniger heftig, dafür als länger anhaltend beschrieben. Auch ist das Gefühl der Entspannung danach intensiver.

Was passiert beim weiblichen Orgasmus im Körper?

Wächst die Lust der Frau, wird das vegetative Nervensystem immer aktiver. Das heißt, der Blutdruck steigt, die Atmung wird schneller, die Durchblutung der Geschlechtsorgane nimmt zu. Es werden diverse Botenstoffe wie Phenetylamin und Dopamin ausgeschüttet, sodass eine Frau immer mehr Lust empfindet. In der Vagina wiederum wird ein natürliches Gleitmittel produziert, das es dem Penis ermöglicht, ohne Schmerzen in die Frau einzudringen.

Kurz vor dem Orgasmus aktiviert das Kleinhirn zum Spannungsaufbau Oberschenkel, Po und Bauch. Denn diese Anspannung ist wichtig für das Erreichen eines Orgasmus. Gleichzeitig geht das rationale Kontrollzentrum im Gehirn in den Standby-Modus. Denn ungezügeltes Lustempfinden verträgt sich überhaupt nicht mit Kopflastigkeit. Überlegungen zu Deiner To-do-Liste und ein kritisches Nachdenken über Deine Schwachstellen am Körper sind also echte Lustkiller.

Im Moment des höchsten Glücks dominieren im Körper dann nicht mehr die erregenden Hormone, sondern die der Entspannung. Das Kuschelhormon Oxytocin ist mit von der Partie, ebenso das Glückshormon Serotonin. Diese Botenstoffe bescheren uns das zufriedene und glückliche Gefühl nach dem Sex.

Weiblicher Orgasmus und weibliche Ejakulation

Durch klitorale Stimulation oder vaginale Stimulation bahnt sich im Idealfall der weibliche Höhepunkt an. Dabei kann es vorkommen, dass die Skene-Drüsen nahe der Harnröhre eine Flüssigkeit absondern. Dabei handelt es sich aber nicht um Urin. Die Flüssigkeit ist klar und kann entweder tröpfchenweise oder schwallartig in Erscheinung treten. Doch nicht alle Frauen ejakulieren. Um einen guten Orgasmus zu erleben, ist das „Abspritzen“ jedenfalls nicht unbedingt notwendig.

Weiblicher Orgasmus – Warum Frauen ab 36 Jahren häufiger kommen

Umfragen haben ergeben, dass Frauen mittleren Alters häufiger sexuell zum Höhepunkt gelangen als jüngere. Das erklären Forscher damit, dass reifere Frauen schlichtweg mehr sexuelle Erfahrungen gesammelt haben und auch schon besser wissen, was sie mögen und was nicht. Auch können sie mit ihrem Partner offener über ihre Wünsche und Bedürfnisse reden. Zur Hilfe kommen reiferen Frauen auch die Hormone. Da der Östrogenspiegel sinkt und der Testosteronspiegel zunimmt, sind Frauen in diesem Alter selbstbestimmter und schauen eher darauf, was sie möchten als in jüngeren Jahren.

Wissen, was man will

Sich beim Sex völlig dem anderen zu überlassen, kann seinen Reiz haben. Aber nicht jeder Partner findet all die Stellen, die Dich zielsicher zum Orgasmus bringen. Zu wissen, was man selbst will und das offen zu kommunizieren, ist darum oft der Schlüssel für guten und orgasmusreichen Sex.

12 Tipps zum weiblichen Orgasmus – Wie Du in den Himmel der Lust gelangen kannst

Tipp 1: Übung macht den Meister

Frauen kommen durch Masturbation oft leichter zum Orgasmus, als wenn sie Geschlechtsverkehr mit dem Partner haben. Schade eigentlich. Bevor Du jetzt verzweifelst, gibt es gute Nachrichten: Der weibliche Höhepunkt lässt sich trainieren. Übe regelmäßig und finde heraus, welche Berührungen Dir gefallen. Arbeite mit sanftem Druck, Streicheln oder Kneten. Nimm Dir Zeit, den eigenen Körper zu erforschen. Finde heraus, welche Stellen Dich sexuell beflügeln und welche Dich auf dem Boden verbleiben lassen.

Tipp 2: Bewege Dich beim Sex

Manche Sexualtherapeuten empfehlen Frauen, sich beim Sex vielfältig zu bewegen. Denn durch Bewegung kann sowohl muskuläre Spannung erzeugt als auch gelöst werden. Denn für einen Orgasmus braucht es ein gutes Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung im Körper. Bestimmte Muskeln müssen für die sexuelle Erregung angespannt sein, damit sich durch die gesteigerte Durchblutung die Erregung im ganzen Körper verteilen kann. Gleichzeitig ist aber Entspannung – auch mental – vonnöten, um das intensive Gefühl der Lust genießen zu können. Durch Bewegung soll es gelingen, leichter abzuschalten und die richtige Balance aus Ent- und Anspannung zu finden und aufrechtzuerhalten.

Tipp 3: Stimuliere die Klitoris

Ein Schlüssel zum Höhepunkt der Frau ist die Klitoris. Frauen haben oft deshalb Probleme, beim Geschlechtsverkehr mit einem Mann zu kommen, weil dieses zentrale Lustorgan nicht mitstimuliert wird. Verwöhne die Klitoris selbst oder lass sie von Deinem Mann verwöhnen. Küssen, lecken, streicheln – all das mag das weibliche Lustzentrum. Die einen Frauen mögen die direkte, sanfte Stimulation der empfindlichen Klitoris, andere mögen eher eine indirekte Stimulation, bei der über die Vorhaut stimuliert wird. Frauen, die häufiger einen Orgasmus erleben, beziehen laut einer Studie die klitorale Stimulation mit ins Liebesspiel ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Klitoris oral oder mit der Hand verwöhnt wird.

Tipp 4: Vorspiel ist ein Puzzlestück zum sexuellen Glück

Ja, es ist ein Klischee, aber nun mal wahr: Die meisten Frauen brauchen ein erregendes Vorspiel, um zum Orgasmus zu gelangen. Denn die Frau verfügt über viele erogene Zonen am ganzen Körper, die stimuliert werden wollen, damit der Vulkan ausbricht. Streicheln, Knabbern, Küssen, Lecken – all das lässt das erotische Herz einer Frau höherschlagen. Wird dann noch die Klitoris angeregt und Du kannst Dich richtig fallen lassen, wird der Weg frei für einen Orgasmus der Extraklasse.

Tipp 5: Kopf aus, Sinne an

Viele Sexberaterinnen bekommen von Frauen zu hören, dass sie sich beim Sex blockiert fühlen, sich also nicht richtig fallenlassen können. Das ist ja auch nicht so einfach, wenn Frau den ganzen Tag organisieren, strukturieren und koordinieren muss. Wie findest Du beim Stelldichein nun also den Off-Schalter? Statt darüber nachzudenken, wie Dein Mann Deinen Po findet oder ob ihn diese oder jene Cellulitefalte stört, konzentriere Dich auf 3 Körperbereiche, die Du an Dir magst. Bringe diese Areale ins Spiel. Denn es ist wichtig, dass Du Dich selbst begehrenswert findest.

Schiebe abtörnende Gedanken an die Arbeit oder To-dos den Haushalt betreffend beiseite und konzentriere Dich ganz auf das Hier und Jetzt. Lasse sowohl Nähe als auch den Kontrollverlust zu. Verwöhne Deinen Partner, schenke ihm Lust und Liebe. Dann lass Dich wieder von ihm aufheizen. Versuche die Kommandozentrale im Kopf auszuschalten, denn sonst kannst Du Dich nicht Deinen körperlichen Empfindungen hingeben.

Und last but not least: Wirf das erotische Kopfkino an! Wenn Du erregende Fantasien hast und sie Deine Lust zusätzlich steigern, lass sie ins Liebesspiel mit einfließen. Erlaubt ist, was heiß macht. Es soll Frauen geben, die kraft ihrer Gedanken einen Orgasmus auslösen können – ohne jede Berührung. Dieser mentale Orgasmus soll von jeder Frau erlernbar sein.

Tipp 6: Sorge für das richtige Setting

Es muss ja nicht gleich das Klischee aus Rosenblättern, 100 Kerzen und Kuschelrockmusik sein. Obwohl viele Frauen ein romantisches Ambiente für den Sex bevorzugen. Im gedämpften Licht sieht eben einfach alles viel sinnlicher aus. Und die Sinne sollen für das sexuelle Erleben ja angeregt werden. Neben Kerzenschein können auch angenehme Düfte die Lust steigern. Auch spricht nichts gegen ansprechende Musik. Ebenso darf es eine Massage mit einem wohltuenden Massageöl sein, um die Stimmung anzuheizen.

Auch ungewöhnliche Orte, die von Eurer Sex-Routine abweichen, können Dich auf den Gipfel der Lust entführen: Badewanne, Küchentisch, Wald – alles denkbar. Wichtig ist, dass Du Dich wohl fühlst. Denn das ist Grundvoraussetzung dafür, Dich fallenzulassen und ganz im Moment zu entschwinden.

Tipp 7: Lasst keinen Leistungsdruck aufkommen

Das Feuerwerk wird bei Eurem Liebesspiel nicht gezündet? Don’t worry. Setzt Euch nicht mit dem Ziel unter Druck, dass Er oder Sie zum Höhepunkt kommen muss. Denn Druck ist ein echter Abtörner im Bett und lässt jede sexuelle Lust in den Keller rauschen. Stress macht einen Orgasmus quasi unmöglich. Bleibt entspannt und übt einfach weiter. Seid geduldig und nachsichtig mit Euch, denn: Gut Ding will eben Weil haben. Schiebe die Schuld des ausbleibenden Orgasmus auch nicht auf Deinen Liebsten. Das macht es nicht besser. Es kann viele Gründe dafür geben, dass es nicht sofort und nicht immer klappt.

Tipp 8: Rede offen mit Deinem Partner

Neben Sex, bei dem die Chemie zwischen den Akteuren stimmt und die richtigen Register zur Stimulation gezogen werden, ist Offenheit für erfüllenden Sex wichtig. Zugegeben: Über Sexpraktiken zu reden, ist schambehaftet. Aber es lohnt sich, diese Scham zu überwinden: Denn woher soll Dein Schatz wissen, wo und wie er Dich heiß machen kann? Wenn Du Dich bereits gut erforscht hast, kannst Du ihm Deine Forschungsergebnisse in einem Gespräch präsentieren. Als Nächstes könnt Ihr die Theorie dann auch gleich in die Praxis umsetzen und schauen, wie es klappt. Zeig Deinem Partner beim nächsten Liebesspiel, wie er an Deinem Körper was berühren soll, damit es im Kessel so richtig brodelt.

Tipp 9: Führe einen Gesundheitscheck durch

Manchmal können auch gesundheitliche Probleme hinter Orgasmusstörungen stecken. Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebennieren oder Diabetes können die sexuelle Lust mindern und die Orgasmusfähigkeit hemmen. Auch Medikamente wie manche Arten der Pille, Bluthochdruck-Senker oder Antidepressiva reduzieren oft die Lust am Sex. Ist das Phänomen neu, dass Du keinen Orgasmus bekommst, solltest Du Dich vom Arzt durchchecken lassen.

Tipp 10: Mit halbvoller Blase kommst Du leichter

Was sich etwas seltsam anhört, soll der Wahrheit entsprechen: Versuche vor dem Sex nicht, Deine Blase zu entleeren, wenn Du einen Orgasmus erleben willst. Denn: Die leicht gefüllte Harnblase kann Deine Orgasmusfähigkeit verbessern. Denn der Druck, den der Urin von innen her aufbaut, verstärkt die Stimulation der erogenen Zonen der Vagina, wenn der Penis eindringt. Gehe stattdessen erst nach dem Sex auf die Toilette. Zu prall gefüllt sollte die Blase auf der anderen Seite aber auch nicht sein.

Tipp 11: Beckenbodentraining kann das Kommen erleichtern

Der sagenumwobene Beckenbodenmuskel, den jede Frau spätestens bis zur Geburt kennengelernt hat, soll ebenfalls dabei helfen können, einen Orgasmus zu bekommen. Wenn Du diesen besonderen Muskel nämlich regelmäßig trainierst – sei es durch gezielte Übungen oder durch bloßes, zeitweises Anspannen dieses Muskels – soll sich die Orgasmusfähigkeit steigern lassen. Auch sollst Du so von einem intensiveren Orgasmus profitieren können. Denn nur ein gut trainierter Beckenbodenmuskel kann den Penis beim Eindringen fest umschließen, sodass die Chance steigt, die erogenen Zonen in der Vagina optimal zu stimulieren.

Tipp 12: Etwas Alkohol kann den weiblichen Orgasmus fördern

Alkohol kann – wie wir alle wissen – lustfördernd sein. Schließlich enthemmt er uns und lässt uns den stets ratternden Kopf leichter ausschalten. Außerdem gibt er uns Raum für Kreativität, sodass wir eher bereit sind, Neues im Bett auszuprobieren. Und das Neue, die Abwechslung im Bett, kann schon wahre Wunder wirken. Natürlich gilt es in puncto Alkohol, das richtige Maß zu halten. Mehr als 2 Gläser Wein können das Pendel schon wieder in die andere Richtung ausschlagen lassen und Deine Lust in Schläfrigkeit verwandeln. Aber mit der richtigen Menge Alkohol kannst Du durchaus Deine Chancen auf einen Orgasmus erhöhen.

Gemeinsam kommen – Mythos oder Realität?

Kennst Du nicht auch diese Filmszenen, in denen Mann und Frau scheinbar mit unendlicher Leichtigkeit gemeinsam den Gipfel der Lust erstürmen? Das kann verwirrend sein, vor allem natürlich für Frauen, denen es nicht so leichtfällt, zum Höhepunkt zu kommen. Dieses Ideal bleibt hängen, verfestigt sich in den Köpfen und führt so bei vielen Frauen zu falschen Vorstellungen. Denn: In der Praxis ist der gemeinschaftlich erlebte Orgasmus eine absolute Rarität. Gerade mal 3% der Paare erleben zuweilen einen gemeinsamen Höhepunkt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die meisten Partner beim Sex eben nicht zusammen kommen.

Den Orgasmus vorspielen – Warum macht man(n) das?

Die Mehrheit der Ladies soll schon einmal oder mehrere Male ihren Höhepunkt im Bett vorgegaukelt haben – etwa 80%. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Vielleicht ist Frau einfach müde und will das ganze Liebesgeplänkel einfach hinter sich bringen. Vielleicht will sie aber auch ihren Partner einfach nicht verletzen. Viele Frauen haben auch Angst, dass der Mann ohne den weiblichen Orgasmus das Interesse verliert und sich eine andere Partnerin nimmt, wenn sie durch ihn nicht kommt.

Im Übrigen sind auch die Männer nicht gerade die Unschuld vom Lande. Denn auch 25% der Männer haben laut einer Studie schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht, um einen Haken an die Sache machen zu können.

G Punkt

G-Punkt – Wie Du ihn finden und stimulieren kannst

Zusammenfassung

Der G-Punkt ist eine der vielen erogenen Zonen der Frau (und auch des Mannes). Wissenschaftlich ist der G-Punkt umstritten, dabei schwören viele Menschen darauf, dass ein sanfter Druck auf das Areal sie zum Orgasmus bringt.

Ist er nun Mythos oder Realität – der G-Punkt? Darüber streitet die Wissenschaft bis heute. Doch für viele Frauen stellt sich diese Frage gar nicht. Denn sie sind überzeugt, dass es dieses sagenumwobene Zentrum der weiblichen Lust gibt. Doch längst nicht alle Damen erleben durch Stimulation des G-Punkts lustvolle Höhenflüge. Falls es den G-Punkt gibt, soll es durch sanften Druck möglich sein, damit zum Gipfel der Lust zu gelangen. Erfahre hier, wie Du den sagenumwobenen G-Punkt finden und ihn gezielt stimulieren kannst.

G-Punkt der Frau – Was ist das?

Beim G-Punkt handelt es sich um ein Areal, das in etwa so groß wie eine 1-Euro-Münze ist und in der vorderen Scheidenwand angesiedelt sein soll. Durch gezielte Stimulation kann eine Frau dadurch einen vaginalen Orgasmus erleben. Ob der G-Punkt tatsächlich existiert – darüber scheiden sich die wissenschaftlichen Geister allerdings. Auf der einen Seite stehen die Forscher, die an seine Existenz glauben. Auf der anderen Seite gibt es viele, die den G-Punkt für eine Legende halten.

G-Punkt finden

Doch wo ist der G-Punkt genau – vorausgesetzt es gibt ihn überhaupt? Das möchte wohl jeder wissen – egal ob Männlein oder Weiblein. Schließlich scheint er der Schlüssel zum höchsten Glück im Bett zu sein. Denn wer möchte nicht, dass das Liebesspiel im heiß ersehnten Orgasmus endet? Damit Du nicht die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen suchen musst, hier eine Anleitung von denjenigen Experten, die an seine Existenz glauben: Führe einen Finger – zum Beispiel den Zeigefinger oder den Mittelfinger – etwa 4 bis 5 Zentimeter in die Vagina ein. Dann stößt Du an der vorderen Scheidewand auf ein Gewebe, das sich rau bzw. gerippt anfühlt. Es wölbt sich etwas vor, so ähnlich wie eine Beule.

Taste bei Deiner Suche an der Scheidenwand entlang, die in Richtung Bauchdecke zeigt. Und: Kannst Du die geheime erogene Zone der Frau ertasten? Wenn nicht, mach Dich nicht verrückt. Nicht jede Frau ist an diesem Punkt der Vagina erregbar. Sexuelle Lust ist etwas sehr Individuelles und auch Komplexes. Gerade die Frau hat unglaublich viele erogene Zonen über den Körper verteilt. Da gibt es nicht nur den einen Punkt, der Dir sexuelle Erregung schenken kann. Bist Du sexuell erregt und stimuliert, soll der G-Punkt besonders deutlich hervortreten. Dann wird er sich aller Wahrscheinlichkeit nach hart anfühlen und er wird vergrößert sein.

G-Punkt – Stimulation

Die Stimulation des G-Punkts mit der Hand, einem Vibrator oder dem Penis macht freilich nur dann Sinn, wenn die Frau an der Stelle überhaupt sexuell erregbar ist. Dies gilt es, zunächst herauszufinden. Mach Dich also wie ein Sherlock Holmes der Sexualkunde auf die Suche nach dem geheimnisvollen weiblichen Lustzentrum. Dazu kannst Du einen oder zwei Finger in die Vagina führen und versuchen, ihn an der vorderen Scheidenwand zu ertasten. Hast Du das legendäre Objekt der Begierde gefunden, muss es richtig stimuliert werden. Natürlich kann diese erogene Zone auch von Deinem Partner bzw. Deiner Partnerin erforscht werden. Doch um herauszufinden, wie genau dieser Punkt stimuliert werden muss, ist es vielleicht gut, wenn Du zunächst Deine eigenen Erfahrungen sammelst.

Die richtige G-Punkt-Massage

Besonders intensiv soll sich ein leichter Druck auf diese erhabene Stelle anfühlen. Um den G-Punkt zu stimulieren, übe also mit einem Finger sanften Druck aus. Die richtige Stimulation hat den Charakter einer sanften Massage. Reibung am G-Punkt soll von einer Frau hingegen als weniger lustvoll empfunden werden. Spiele ein wenig mit der Intensität, nimm Druck raus, erhöhe ihn dann wieder, aber bleibe bei einem leichten-mittelstarken Druck.

Der Druck kann sich zunächst auch unangenehm anfühlen, weil er Dich daran erinnert, dass Du auf die Toilette musst. Manche Sexualwissenschaftler vertreten die Ansicht, dass diese eher unangenehme Empfindung im Kopf erstmal in eine angenehme sexuelle Empfindung umgewandelt werden muss, ehe die Frau die Berührung als schön empfinden kann. Übrigens: Damit Du Deine Erkundungstour auch wirklich genießen kannst, beachte folgende Dinge: Die Fingernägel – Deine bzw. die Deines Partners – sollten kurz, sauber und nicht scharfkantig sein. Die Massage kann aber auch mit geeigneten Sextoys wie einem G-Punkt-Vibrator erfolgen.

Es muss nicht nur der G-Punkt sein

Der weibliche Körper hat viele erogene Zonen, die alle zusammen den Orgasmus beeinflussen können. Lasst Euch darum auch an allen anderen Stellen verwöhnen. Küssen, necken, streicheln; was immer Euch gefällt.

Alternativen zum G-Punkt

Der C-Punkt

Es reißt Dich nicht vom Hocker, wenn Du den G-Punkt massierst? Don’t worry. Viele Frauen kommen bei der G-Punkt-Stimulation nicht so leicht zum Orgasmus. Wesentlich besser gelingt ihnen das, wenn sie oder der Partner die Klitoris (auch „C-Punkt“ oder „Kitzler“) (mit)stimulieren. Dieser empfindliche Bereich befindet sich außerhalb der Vagina am oberen Ende der inneren Schamlippen. Durch sanftes Streicheln oder Reiben der Klitoris – je nach individueller Empfindlichkeit des Areals – kann Frau hier relativ leicht zum Orgasmus gelangen. Der Penis kann diesen höchst empfindlichen Punkt aber nicht erreichen, da er sich schlicht nicht in der Scheide befindet. Bleibt nur, den C-Punkt mit der Hand oder einem Sextoy zu umgarnen.

Der A-Punkt

Auch der A-Punkt soll Dich vor Lust dahinschmelzen lassen, wenn Du ihn aktivierst. Daher der Tipp: Wenn Du am G-Punkt nicht erfolgreich warst, versuche es mit dem A-Punkt. Hinter dem mysteriösen „A“ verbirgt sich die „Anterior Fornix Erogenous Zone“ (= AFE-Zone: erogene Zone an der vorderen Scheidenwand). Auch dieser Lustpunkt liegt also an der vorderen Scheidenwand – nur noch etwas tiefer in der Vagina, ganz in der Nähe des Gebärmutterhalses. Um ihn zu erreichen, ist eine tiefe Penetration durch Penis, Finger oder Sextoy erforderlich.

Du stimulierst den A-Punkt ebenfalls durch leichten Druck Deines Fingers. Hast Du den geheimnisvollen A-Punkt ausfindig gemacht und kannst ihn richtig stimulieren, dann sollen sogar multiple Orgasmen drin sein. Klingt gut? Dann geh baldmöglichst auf Deine ganz spezielle Expedition. Das Massieren dieses Bereichs kann Frauen, die Probleme mit dem Feuchtwerden haben, auch dabei helfen, das für unvergessliche Momente im Bett benötigte Sekret zu bilden.

Der U-Punkt

Was genau Dich letztlich in den sexuellen Wahnsinn treibt, kannst nur Du allein oder Du in Kooperation mit Deinem Partner herausfinden. Neben G-Punkt, C-Punkt und A-Punkt steht dann noch der U-Punkt zur Option. Auch mit ihm soll es möglich sein, Dich um den Verstand zu bringen und tolle Höhepunkte zu erleben. Und wo muss man nach dem geheimnisvollen Lustknopf suchen? Der U-Punkt ist rund um den Harnröhreneingang verortet. Er befindet sich demnach zwischen Klitoris und Vagina. Massierst Du diesen empfindlichen Punkt mit Gefühl, fühlt sich das in etwa an, als würdest Du Harndrang verspüren. Jedoch ist das Gefühl im Gegensatz zu diesem an sexuelles Lustempfinden geknüpft. Probiere es einfach aus. Dann bist Du schlauer.

Der CUV-Bereich

Vieles spricht dafür, dass der weibliche Körper nicht nur einzelne Lustpunkte hat, sondern dass diese in einem zusammenhängenden Geflecht miteinander verbunden sind. Dies legt zumindest eine italienische Studie aus dem Jahre 2014 nahe. Die Forscher konnten darin mit bildgebenden Verfahren zeigen, dass gleich mehrere Zonen beim Geschlechtsverkehr erregbar sind. Sie haben diese Areale unter dem Sammelbegriff CUV-Bereich – dem „Concept of a clitourethrovaginal Complex“ – zusammengefasst. Zu diesem erogenen Geflecht gehört neben der Klitoris (engl.: clitoris) inklusive ihrer Wurzeln noch die Harnröhre (engl.: urethra) und die vordere Scheidenwand (engl.: vagina wall).

Versteht man die verschiedenen Punkte als ein zusammenhängendes sexuelles Lustorgan, kann man sich von der Vorstellung eines einzigen Lustpunktes wie dem G-Punkt verabschieden. Dann kommt eine Frau nicht durch alleinige Stimulation des G-Punkts zum Orgasmus, sondern durch das Zusammenwirken dieser 3 erogenen Zonen.

Für Orgasmus auch andere erogene Zonen der Frau mit einbeziehen

Überhaupt ist der weibliche Körper von vielen erogenen Zonen durchzogen, sodass das Augenmerk beim Liebesspiel nicht nur auf einen prickelnden Lustpunkt gerichtet werden sollte. Dazu gehören neben der erwähnten Lustpunkte wie der Klitoris beispielsweise die Brustwarzen, der Hals, die Ohren, die Schamlippen oder der Damm (Bereich zwischen Anus und Schamlippen). Damit eine Frau zum Orgasmus kommt, ist es gut, wenn auch diese Bereiche am weiblichen Körper mit ins Liebesspiel einbezogen werden.

Wichtig ist die breitflächige Kreation von Lust besonders für das Vorspiel. Das zärtliche Küssen, Streicheln und Lecken an den vielen empfindlichen Stellen des Körpers dienen dazu, dass Mann und Frau sich mental fallenlassen und körperlich entspannen können. Die ganzheitliche Entspannung ist wichtig, um sich ganz auf die sexuelle Lust einzulassen. Gleichwohl steigern die zärtlich-neckischen Berührungen das Lustempfinden. Es ist also hilfreich, nicht nur nach dem G-Punkt in der Vagina zu fahnden und ihn wie einen Knopf anzuschalten, sondern auch den Rest des weiblichen Körpers zu liebkosen. Auf die Art kann eine indirekte Stimulation des G-Punkts erfolgen. 

Den G-Punkt treffen beim Sex

Da der G-Punkt in der Scheide in Richtung Bauch sitzt, sind Sexstellungen ideal, bei der der Penis oder das Toy stärker an diese Seite stößt.

G-Punkt stimulieren mit diesen Sex-Stellungen

Jedes Paar hat seine Vorlieben, wenn es um die Wahl der Sex-Stellung geht. Doch manche Positionen haben klar die Nase vorn, wenn es um die Massage des G-Punkts geht. Einfach aus dem Grunde, weil der Penis diesen besonderen Punkt dann besser erreichen kann. Dabei sieht der weitverbreitete Klassiker – die Missionarsstellung – ziemlich alt aus. Denn dringt der Mann über seiner Partnerin liegend in sie ein, fehlt schlicht der richtige Winkel, damit der Penis den G-Punkt stimulieren kann. Dafür gibt es aussichtsreichere Kandidaten. So sollen folgende Stellungen für intensive Orgasmen der Superklasse sorgen können:

  • die Hunde-Stellung („Doggy Style“)
  • die Löffelchen-Stellung
  • die Reiter-Stellung
  • die Kerze

Der Doggy Style

Animalisch, aber sehr effektiv: die Hunde-Stellung. Sie vermag es besonders gut, eine Frau in wilde Ekstase zu versetzen. Kniet die Frau im Bett und der Mann dringt von hinten kniend in sie ein, ist der Winkel perfekt, um die vordere Scheidenwand zu massieren. Der Penis findet den weiblichen G-Punkt dabei wie von selbst. So kann Dich der Doggy Style in atemberaubende orgastische Höhen katapultieren.

Auch Deinem Mann dürfte die Hunde-Stellung zusagen. Denn dabei hat er noch das sinnliche Vergnügen, Deine Brüste berühren zu können und mit ihnen zu spielen. Dadurch nimmt Eure Lust noch mehr an Fahrt auf. Übrigens: Stützt Du Dich auf die Unterarme, kann der Penis den G-Punkt noch besser massieren. Der Doggy Style ist womöglich die beste Stellung, um einen vaginalen Orgasmus zu provozieren.

Die Löffelchen-Stellung

Ihr genießt Eure Zweisamkeit gerne in der Löffelchen-Stellung? Perfekt. Denn diese Position ist wie geschaffen für eine intensive Stimulation des weiblichen G-Punkts. Dabei liegt der Mann wie sorgfältig angeordnete Löffel in einer Schulblade hinter der Frau auf der Seite. Der Penis dringt hier von hinten in die Scheide der Frau ein und trifft dabei automatisch den sensiblen G-Punkt. Intensivieren kannst Du Deinen sexuellen Rausch noch, indem Du Deinen Oberkörper nach vorn bringst und Deinen Po mehr in Richtung Becken Deines Partners schiebst.

Die Reiter-Stellung

Besonders in einer abgewandelten Position der Reiter-Stellung sollst Du, was die lustvolle G-Punkt-Stimulation angeht, voll auf Deine Kosten kommen. Throne dabei nicht wie eine aufrechte Reiterin auf Deinem liegenden Geliebten, sondern lehne Dich etwas zurück. Denn dies verhilft dem Penis dazu, die richtige Stelle im Innern der Vagina zu treffen. Die Reiter-Stellung ist auch empfehlenswert, weil Du hier als Frau selbst die Zügel in den Händen hältst. Durch Variationen Deiner Bewegungen gibst Du die Gangart vor und bestimmst, welche Bereiche durch die Penetration besonders angeregt werden und mit welcher Intensität dies geschehen soll.

Die Kerze

Richtig heiß zur Sache geht es wahrscheinlich auch bei der Kerzen-Stellung. Dabei musst Du mit dem Rücken auf dem Bett liegen. Dein Partner kniet sich vor Dich hin und Du legst Deine Unterschenkel auf seinen Schultern ab. Auf diese Art finden Penis und G-Punkt ideal zueinander und Du darfst im Idealfall Zeugin intensiver Orgasmen werden.

G-Punkt beim Mann

Offenbar ist der G-Punkt nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. So soll es ein luststeigerndes Äquivalent auch beim Mann geben: ein männlicher G-Punkt. Dieser wird jedoch im Anus und zwar am vorderen Bereich, der dem Bauch zugewandt ist, verortet. Dazu kannst Du einen mit Gleitgel ausgestatteten Finger etwa 5 Zentimeter in den Anus Deines Partners einführen und diesen Bereich auf seine erogenen Fähigkeiten hin einfühlsam untersuchen. Im Grunde stimulierst Du dabei den Bereich nahe der Prostata, die auch als Vorsteherdrüse bezeichnet wird. Durch Druck auf jenes Organ, das unterhalb der Harnblase beim Mann sitzt, kann auch Dein Partner mit Deiner Unterstützung großartige Orgasmen erleben.

 G-Punkt – Wer hat ihn entdeckt?

Namensgeber des G-Punkts ist der deutsche Gynäkologe Ernst Gräfenberg, der 1950 als Folge seiner Untersuchungen eine spezielle erogene Zone in der Vagina der Frau beschrieb. Den Begriff „Punkt“ hat er dabei allerdings nie verwendet. Ernst Gräfenberg vertrat die Auffassung, dass der Penis durch die gezielte Stimulation dieser Zone einen besonders intensiven weiblichen Orgasmus auslöst. Die Klitoris spielte im Hinblick auf die weibliche Lust für ihn eine untergeordnete Rolle. Als wissenschaftliche Studie kann die Arbeit von Gräfenberg zum G-Punkt („Gräfenberg-Zone“) aber nicht angesehen werden, daher gilt der G-Punkt auch nicht als wissenschaftlich bewiesen.

G-Punkt – Mythos oder Wahrheit?

Während ihn viele Frauen nie in Frage stellen würden, blicken viele Forscher skeptisch auf den G-Punkt. Den meisten Forschern wie Sexualforschern, Anatomen oder auch Frauenärzten fehlen schlicht die anatomischen Bedingungen vor Ort wie sensible Nervenenden oder Schwellkörper, die ein gesteigertes Lustempfinden an dieser Stelle erklären würden.

Andere Forscher betrachten den G-Punkt hingegen als verborgenen Teil der Klitoris. So soll der G-Punkt Teil einer ihrer Wurzeln sein. Dies würde das subjektiv empfundene Lustempfinden vieler Frauen in diesem Areal erklären. Dass die Klitoris in den weiblichen Körper hineinreicht, ist der Forschung jedenfalls schon länger bekannt. Für Sexualkundler, die sich viel mit Fragen rund um das Thema Sex beschäftigen, steht die Existenz des G-Punkts ebenfalls fest. Dennoch ist es möglich, dass eine Frau diesen G-Punkt nicht hat bzw. an ihm keine besonders lustvollen Empfindungen wahrnehmen kann.  

Der G-Punkt und die weibliche Ejakulation

Wird der G-Punkt stimuliert und kommt eine Frau daraufhin zum Höhepunkt, sondert die Skene-Drüse – die auch weibliche Prostata genannt wird – bei vielen Frauen eine Flüssigkeit ab. Dieser Vorgang wird in der Fachwelt als weibliche Ejakulation bezeichnet. Menge und Zusammensetzung des Ejakulats können von Frau zu Frau variieren. Zwischen 1 und 50 Millilitern Flüssigkeit sind möglich. Das weibliche Ejakulat ähnelt dem des Mannes. Es sieht weißlich-hellgelb aus. Neben weiteren Bestandteilen enthält es Glukose, welches die Spermien auf dem Weg zur Gebärmutter und zum Eileiter mit Energie versorgt.

G-Punkt – Aufspritzung durch chirurgischen Eingriff

Manche Frauen sind bereit, sich für ein intensiveres Lustempfinden unters Messer zu legen. So soll eine chirurgische Aufspritzung des G-Punkts Frauen dabei helfen können, sexuell stärker erregbar zu sein und leichter zum vaginalen Orgasmus zu kommen. Dabei wird körpereigenes Fett oder Hyaluronsäure in das Gewebe eingebracht. Der operative Eingriff dauert etwa 1 Stunde. Kostenfaktor: stolze 1200 Euro. Nachteil: Da die Wirkung schon recht bald wieder nachlässt, musst Du die Behandlung regelmäßig über Dich ergehen lassen, wenn Du auf Dauer ein intensiveres Lustempfinden haben möchtest.

Nach einer Schwangerschaft kann die Erregbarkeit des Areals herabgesetzt sein, da die Vagina aufgrund einer Geburt ihre Festigkeit verloren hat. Dann kann eine OP dazu beitragen, das Gewebe der Vagina wieder zu straffen.

Gleitgel

Gleitgel – Anwendung, Inhaltsstoffe, Ersatz

Zusammenfassung

Gleitgel ist ein hilfreiches Mittel wenn es nicht richtig flutscht. Weil der Sex lang und intensiv ist, die Scheide trocken ist oder beim Analverkehr, wo ein natürliches Gleitmittel von vornherein nicht vorhanden ist.

Es ist für viele Paare ein wertvoller Helfer im Bett: das Gleitgel. Ist die Scheide der Frau trocken oder wollt Ihr Analverkehr haben, ist das Gleitgel ein Must-Have beim Liebesspiel. Denn schließlich soll Sex Lust und keine Schmerzen bereiten. Auf dem Markt gibt es verschiedene Sorten, die Ihr der Reihe nach ausprobieren könnt. Welche das sind, woran Du ein gutes Gleitmittel erkennst und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Sorten haben, erfährst Du hier.

Was ist ein Gleitgel?

Ein Gleitgel ist eine breiige Flüssigkeit, die beim Sex auf den Penis oder die Vagina aufgetragen wird. Es macht den Sex angenehmer, wenn die Frau eine nicht ausreichend feuchte Scheide hat und verhindert Schmerzen beim Sex. Auch beim Analverkehr oder beim Einsatz von Sexspielzeug wird es häufig verwendet. Laut einer Umfrage setzen etwa ein Drittel der Menschen beim Sex regelmäßig oder zuweilen ein solches Gel ein.

Gleitgele können aus verschiedenen Basisstoffen bestehen. Dazu gehören:

  • Wasser
  • Fett
  • Silikon

Dazu gibt es Gleitgele mit verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Vanille, Erdbeer oder Piña Colada. Andere wiederum sollen Eigenschaften wie einen kühlenden oder wärmenden Effekt haben. Manche sind besonders für zusätzliche Massagen geeignet. Und einige versprechen gar eine orgasmusfördernde Wirkung. Diese gilt aber als umstritten, da ein Orgasmus anderer Dinge bedarf als eines Gleitgels. Die richtige Chemie zwischen den Partnern, die richtige Stimulation und das Sich-fallen-lassen-können sind laut Experten wichtigere Variablen auf dem Weg zum Höhepunkt als die Wahl des Gleitmittels.

Gleitgel auf Wasserbasis

Gleitgele auf Wasserbasis bzw. Intim-Hydro-Gele sind sehr beliebt, da sie viele nützliche Vorteile anderen Sorten gegenüber haben. Sie:

  • sind im Allgemeinen sanft und gut verträglich
  • können mit Latex-Kondomen oder Silikon-Sextoys verwendet werden
  • hinterlassen keine Flecken, sind leicht auswaschbar
  • sind vergleichsweise günstig
  • sind leicht zu entfernen

Dies gilt allerdings nur für wasserbasierte Gleitmittel, die keinerlei Fett oder Silikon enthalten.

Zu den wenigen Nachteilen von Gleitgelen auf Wasserbasis gehören:

  • ein erhöhter Verbrauch: Da Wasser schnell einzieht, muss man Gel nochmal nachnehmen
  • nicht für sexuelle Vergnügungen geeignet, bei denen das Paar Kontakt mit Wasser hat

Gleitgel aus Silikon

Doch auch Gleitmittel aus Silikon üben ihren Reiz auf Paare aus. Vor allem Liebende mit reichlich Ausdauer beim Liebesspiel greifen eher zu diesem Gleitmittel. Denn ein silikonbasiertes Gleitgel hat diese Vorteile:

  • es hält länger vor, da es nicht so schnell einzieht  
  • es erfordert einen geringeren Verbrauch
  • es kann in Kombination mit Latex-Kondomen verwendet werden
  • es ist gut für Analverkehr geeignet

Silikongele haben aber auch ihre Schattenseiten. Zu den Nachteilen dieser Gele gehört, dass sie:

  • im Vergleich etwas kostspieliger sind
  • oft weniger gut verträglich sind als etwa Gleitmittel auf Wasserbasis
  • eine Gefahr für die Gesundheit darstellen könnten, da der regelmäßige Einsatz von Silikon am Körper noch nicht gut erforscht ist
  • mit Duschgel abgewaschen werden müssen, was für die Scheidenflora ungünstig ist
  • nicht zusammen mit Silikon-Sextoys benutzt werden können, da dieses dann porös werden können und leicht Bakterien Unterschlupf bieten
  • von der Konsistenz her leicht schmierig sind
  • nicht geeignet sind für Frauen mit empfindlicher Vaginalschleimhaut, denn durch kleine Verletzungen gelangt das Silikon schnell in den Körper

Gleitgel auf Öl-Basis oder Fett-Basis

Ein fett- oder ölbasiertes Gleitmittel wird meist aus Mineralölen wie Paraffinöl oder Vaseline hergestellt. Nur manchmal werden pflanzliche Öle wie Olivenöl oder Palmöl verwendet. Diese Gleitmittel vereinen ebenfalls diverse Vor- und Nachteile in sich. Zu den Vorteilen zählen ganz sicher:

  • die sehr gute Gleitfähigkeit aufgrund der geschmeidigen Konsistenz von Öl und Fett
  • für langandauernde Sex-Abenteuer mit dem Partner geeignet, da Gleitfähigkeit lange anhält
  • gleichzeitige Pflege für den Intimbereich
  • ideal für sexuelle Spiele mit Wasserkontakt, da sich das Gel darin nicht auflöst

Ein Gleitgel auf Öl- oder Fett-Basis hat den Nachteil, dass:

  • es nicht zusammen mit Latex-Kondomen verwendet werden kann, da diese dann porös werden
  • es sich nur mit Seife / Duschgel entfernen lässt
  • es Flecken auf Kleidung und Bettwäsche hinterlässt (die aber auswaschbar sind)
  • die Atmungsfähigkeit der Haut behindert wird (z. B. bei Vaseline, Melkfett)

Gleitgel Ersatz

Wenn Du ein Fan der natürlichen Kosmetik bist, kannst Du als Gleitgel-Alternative auch gern Kokosöl, Mandelöl oder Aloe Vera verwenden. Mit diesen milden Naturstoffen erhöhst Du die Gleitfähigkeit beim Geschlechtsverkehr ebenso gut, wenn die Scheide trocken ist oder der Glide-Effekt noch verstärkt werden soll. Allerdings musst Du bei den ölhaltigen Produkten darauf achten, sie nicht mit einem Kondom zusammen zu verwenden, da der Empfängnisschutz dann nicht mehr gewährleistet werden kann. Übrigens: Mandelöl ist gut geeignet, um den Partner vor dem Geschlechtsverkehr mit einer Massage zu verwöhnen.

Nicht verwenden solltest Du hingegen Alternativen wie Babyöl, Vaseline oder Melkfett – jedenfalls nicht, solange Du mit einem Kondom aus Latex verhütest. Davon werden diese Kondome porös und schützen dann nicht mehr vor einer unerwünschten Schwangerschaft. Hast Du hingegen ein anderes Verhütungsmittel wie die Pille am Start, funktionieren auch diese Alternativen.

Anal-Gleitgel

Für den Analverkehr musst Du nicht zwingend ein spezielles Anal-Gleitgel verwenden. Achte darauf, dass Du im Zusammenhang mit einem Latex-Kondom keine fett- oder ölhaltigen Mittel verwendest, weil diese das Material angreifen und dann nicht mehr vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Diese Gleitmittel wiederum sind am besten geeignet, wenn das Liebesabenteuer besonders reibungslos vonstattengehen soll. Denn diese haben eine bessere Gleitfähigkeit als etwa Gele auf Wasserbasis. So kannst Du unerwünschte Verletzungen am empfindlichen Analbereich vermeiden.

Gleitgel bei Kinderwunsch

Für Paare mit Kinderwunsch gibt es ein speziell auf dieses Bedürfnis abgestimmtes Gleitmittel. Es wirkt sich nicht wie viele der herkömmlichen Gleitgele negativ auf die Spermienbeweglichkeit aus und mindert daher auch nicht die Fruchtbarkeit. Auch enthalten diese Kinderwunsch-Gleitgele keine Konservierungsmittel oder Duftstoffe, die Spermien oft zu schaffen machen. Im Gegensatz zu manch anderen Gelen haben sie auch keine spermientötende Wirkung. Alles in allem ist ein Kinderwunsch-Gleitgel also das Richtige für alle Paare, die am ‚Projekt Baby‘ arbeiten.

Gleitgel für besondere Momente

Gleitgele machen Sex angenehmer und verhindern Schmerzen, wenn die Frau eine nicht ausreichend feuchte Scheide hat. Besonders bei Analverkehr und der Verwendung vieler Toys ist Gleitgel wichtig.

Gleitgel kaufen

Gleitgel kannst Du an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Mengeneinheiten kaufen. Für lustvolles Vergnügen gibt es das Gel Deiner Wahl in der Apotheke, der Drogerie, im Supermarkt, im Erotik-Laden oder online. Die Kosten belaufen sich in der Regel auf zwischen 5 und 10 Euro pro 100 ml. Das spezielle Gel bei Kinderwunsch, welches den Spermien nicht zusetzt, ist oft mit etwa 15 Euro pro 32 ml deutlich teurer. Öko-Produkte für den anspruchsvolleren Kunden oder hochwertige Silikon-Gele können die 10-Euro-Marke pro 100 ml aber auch knacken.

Welches Gleitmittel ist am besten?

Du siehst Dich beim Kauf eines Gleitmittels mit einer scheinbaren Flut von Produkten konfrontiert? Welches ist das Richtige für uns? In der Tat fällt die Wahl nicht ganz leicht. Behelfe Dich im Zweifel mit folgenden Ratschlägen. Zunächst solltest Du nur ein medizinisches Gleitmittel erwerben, denn nur mit dieser Bezeichnung darfst Du es überhaupt innerlich verwenden. Ein Gel ohne dieses Qualitätsmerkmal kann Stoffe enthalten, die gesundheitlich bedenklich sind oder die Scheidenflora verändern.

Auch ist es wichtig, dass Ihr Euch darüber klar seid, dass es Gele für unterschiedliche Bedürfnisse gibt. Plant Ihr ein Kind, solltet Ihr das spermafreundliche Kinderwunsch-Gel verwenden. Verhütet Ihr mit Kondom, fallen öl- und fettbasierte Gleitmittel von vornherein weg. Wenn Ihr Euch regelmäßig langen Sexorgien hingebt, sorgen silikonbasierte Gleitmittel für ein langanhaltendes Flutschgefühl. Auch wenn Ihr häufiger Analsex praktiziert, ist ein Gel auf Silikon-Basis super geeignet. Wer hingegen zu empfindlicher Haut neigt, ist mit einem Gel auf Wasserbasis gut beraten. Alternativ funktioniert auch ein Gel mit hochwertigen Bio-Ölen, die die empfindliche Schleimhaut gleichzeitig regenerieren und frei von allergieauslösenden Stoffen wie künstlichen Duftstoffen oder Konservierungsstoffen sind.

Gleitgel Anwendung

Du fragst Dich, was bei der Anwendung von Gleitgel zu beachten ist? Im Grunde kannst Du beim Auftragen nichts falsch machen. Bei Bedarf entnimmst Du einfach einen erbsengroßen Tropfen aus dem Behältnis, verreibst ihn mit den Fingern und gibst ihn auf den Penis oder auf den Eingang der Vagina. Du kannst so viel Gel anwenden, wie Dir lieb ist. Wenn Du es sehr flutschig magst, dann nimm einfach eine größere Menge. Überdosieren kannst Du ein Intimgel nicht.

Ein Gleitmittel wird beim Einsatz von Kondomen gebraucht, damit es nicht so schnell reißt oder wenn die Scheide zu trocken ist, um genussvolle Momente im Bett zu erleben. Das Gleitgel wird immer über dem Kondom aufgetragen. Unter einem Kondom, also zwischen Penis und Kondom, hat es allerdings nichts verloren, da das Kondom so ganz leicht abrutschen kann. Außerdem wird Gleitmittel verwendet, um die sexuelle Lust durch zusätzliche Feuchtigkeit beim Liebesspiel zu befeuern. Auch dient es dazu, Sexspielzeug gleitfähiger zu machen oder einen angenehmen Analsex zu ermöglichen.

Manche Gele eignen sich dazu, vor dem Geschlechtsverkehr noch eine Massage bei Deinem Liebsten durchzuführen, beispielsweise wenn Du Mandelöl als Gleitmittel verwendest. Alle Gele lassen sich zudem zur Massage von Penis und weiblichem G-Punkt verwenden.

Gleitgel Allergie

Wenn Du bei der Anwendung eines Gleitmittels ein Brennen, einen Juckreiz, eine Rötung oder gar einen Ausschlag spürst, ist dies möglicherweise Ausdruck einer allergischen Reaktion auf einen Inhaltsstoff. Es kann sein, dass Du auf einen Duftstoff oder einen Konservierungsstoff reagierst. Solltest Du solche Nebenwirkungen bemerken, dann sieh vom Einsatz des ausgewählten Gels ab und wähle ein Naturprodukt, etwa ein Bio-Gleitgel. Doch auch da kann es Probleme geben, beispielsweise dann, wenn Aloe Vera enthalten ist. Menschen, die eine empfindliche Haut haben, können auf bestimmte Inhaltsstoffe dieser Pflanze allergisch reagieren.

Gleitgele, die eine wärmende oder kühlende Wirkung versprechen, sollten beim Einsatz mit Argusaugen beobachtet werden. Gerade bei diesen speziellen Gelen kommt es in der Praxis häufiger zu Unverträglichkeitsreaktionen.

Gleitgel Haltbarkeit

Wenn Du ein Gleitmittel trocken, kühl und dunkel aufbewahrst, hält es geöffnet etwa 3 Monate. Du musst es nicht im Kühlschrank lagern. Nur solltest Du es keiner Hitze oder Sonneneinstrahlung aussetzen. Sind die 3 Monate abgelaufen, entsorgst Du das Gel besser. Andernfalls besteht die Gefahr der Keimbildung. Gehen die Keime auf die Vagina über, droht eine unangenehme Scheideninfektion.

Gleitgel aus Textilien entfernen

Manche Liebesnächte hinterlassen ihre Spuren im Bett. Und auch Dein Lieblingsdessous kann nach einem heißen Tête-à-Tête mit unschönen Flecken übersät sein. Flecken von Öl-Gelen lassen sich durch heißes Waschen mit Waschmittel noch recht gut entfernen. Doch wie sieht es mit hartnäckigen Silikon-Flecken entsprechender Gleithilfen aus? Da lohnt sich ein Blick in die Trickkiste: Flecken auf Seide kannst Du bei der Handwäsche mit etwas Essig vor der Wäsche einweichen. Bei Maschinenwäsche gibst Du 1 EL Essig zu Deiner Spezialwäsche aus Seide zu. Verwende dabei weniger Feinwaschmittel als sonst üblich.

Gleitgel von der Scheide entfernen

Natürlich kannst Du das Gleitgel von Scheide, Penis und Haut mit einem Duschgel entfernen, doch gerade für die empfindliche Haut der Vagina ist dies nicht der richtige Weg. Denn durch die aggressiven Inhaltsstoffe kann die Scheidenflora so verändert werden, dass Infektionen wie ein Scheidenpilz drohen. Besser: Gel mit einer Intimwaschlotion entfernen. Hier sind die Inhaltsstoffe besser auf die empfindliche Scheidenflora abgestimmt.

Gleitgel entfernen

Gleitgel lässt sich beim Duschen gut von der Haut entfernen. Um die Scheiden-Flora nicht zu strapazieren gibt es für die Reinigung des Intimbereichs spezielle Waschlotionen.

Weitere Inhaltsstoffe von Gleitgelen

Neben Wasser, Fett und Silikon sind in Gleitmitteln noch weitere Stoffe enthalten. Dazu gehört zum Beispiel das Glycerin. Dieser Alkohol wird als Feuchthaltemittel verwendet und kann zu verschiedenen Anteilen vorkommen. Wenn Du zu Scheidenpilz oder zu einer Blasenentzündung neigst, solltest Du auf eine möglichst geringe Menge Glycerin achten. Dann sollte dieser Stoff weit hinten in der Zutatenliste auftauchen. Denn: Glycerin ist süßlich und hat den Nachteil, dass sich Candida und Bakterien gern davon ernähren.

Weiterhin werden auch Zusatzstoffe wie künstliche Duftstoffe, Konservierungsstoffe (etwa Parabene) und Farbstoffe verwendet. Parabene haben laut Studien nicht nur die Eigenschaft, den Hormonhaushalt einer Frau zu stören, sondern können unter Umständen krebsfördernd wirken. Auch der Konservierungsstoff Natriumbenzoat gilt als sehr bedenklich, weil er die Entstehung von Krebs fördern kann. Außerdem soll der Stoff sogar das Erbgut negativ verändern können. Tipp: Schaue beim Kauf genau auf die Zutatenliste, ob Deinem Gel diese bedenklichen Stoffe zugesetzt sind.

Gleitgel aus Aloe Vera selbst herstellen

Ganz leicht kannst Du ein Gel aus der Aloe Vera selbst herstellen. Wenn Du eine Pflanze Zuhause hast, schneidest Du einfach ein Blatt davon ab. Mit einem Kartoffelschäler schälst Du dann die Schale ab, sodass Du nur noch das glasige Gel hast. Alternativ kannst Du das Gel auch mit den Fingern aus dem Blatt herauspressen. Du kannst das Gleitgel dann umgehend verwenden. Im Kühlschrank aufbewahrt ist Dein Gleitmittel aus Eigenproduktion einige Tage haltbar. Aloe Vera hat als Heilpflanze zugleich den Vorteil, dass ihre wundheilungsfördernden Eigenschaften die Vaginalschleimhaut regenerieren und schützen. Ist Dir die Eigenproduktion zu aufwändig, kannst Du Aloe Vera-Gel auch einfach kaufen.

Gleitmittel aus Kokosöl selbst machen

Aus Kokosöl lassen sich die beliebten Vaginalkugeln herstellen, die Du bei nicht ausreichender Feuchtigkeit in der Scheide vor dem Sex einsetzen kannst. Diese flutschigen Rundlinge stellst Du folgendermaßen her: Bringe das Kokosöl im warmen Wasserbad zum Schmelzen. Sobald die Masse knetbar wird, nimmst Du sie heraus und formst daraus mehrere etwa 2 g leichte Kugeln. Davon kannst Du Dir 2 bis 3 Mal in der Woche je 1 Kugel in die Scheide einführen. Auch kurz vor dem Geschlechtsverkehr ist dies noch möglich. Denn die Masse löst sich bei Körpertemperatur schnell auf. Die Vaginalkugeln aus Kokosmilch sind im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.

Gleitgel in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft kann auch eine hormonell bedingte Scheidentrockenheit entstehen, die den Sex unangenehm werden lässt. Dann kannst Du ruhigen Gewissens zu einem sanften Gleitgel greifen, denn es wird Deinem Baby nicht gefährlich. Tipp: Achte beim Kauf auf weitgehend natürliche Inhaltsstoffe. Denn oft reagieren schwangere Frauen plötzlich empfindlich auf bestimmte künstliche Duftstoffe oder Konservierungsmittel. Auch kannst Du spezielle Gele für schwangere Frauen erwerben, die noch optimaler auf den pH-Wert der Vagina abgestimmt sind als die normalen Mittel. Diese Gele kannst Du auch in der Stillzeit anwenden.

Gleitgel in den Wechseljahren

Wegen des sinkenden Östrogenspiegels kann es in den Wechseljahren zu einer trockenen Scheide kommen. Es wird weniger Scheidensekret gebildet, woraufhin der Geschlechtsverkehr schmerzhaft oder unangenehm werden kann. Um das Scheidengewebe wieder geschmeidiger zu machen, verwenden viele Frauen dann Gleitmittel. Es ist aber auch möglich, spezielle Östrogencremes in diesem Bereich aufzutragen. Auch dann lässt die vaginale Trockenheit oft nach und die vertraute Zweisamkeit im Bett wird wieder als lustvoller empfunden.

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