Aphrodisierende Lebensmittel für Frauen und Männer – Essen für die Erotik

Zusammenfassung

Bei Dir herrscht Flaute im Bett? Keine Sorge! Das kommt in den besten Beziehungen vor. Zum Glück gibt es natürliche Möglichkeiten, Eurem sexuellen Verlangen wieder auf die Sprünge zu helfen: aphrodisierende Lebensmittel zum Beispiel. Doch welche Nahrungsmittel haben dieses gewisse Etwas? Das verraten wir Dir gleich. Dabei riskieren wir auch einen Blick hinter die Kulissen und schauen, woran es liegt, dass manche Lebensmittel unser Liebesleben beflügeln können. 

Was ist ein Aphrodisiakum?

Mit einem Aphrodisiakum lässt sich die sexuelle Lust bei Männern und Frauen steigern. Auch während des Liebesspiels soll es beiden Partner:innen zu mehr Lust und einem intensiveren Empfinden verhelfen können. Auf der einen Seite gibt es die künstlich hergestellten Aphrodisiaka wie im Fall von Medikamenten. Auf der anderen Seite können auch natürliche Mittel eine aphrodisierende Wirkung haben. Dazu gehören bestimmte Pflanzen, etwa bestimmte Obst- und Gemüsesorten, Kräuter oder auch Gewürze. Doch auch tierische Lebensmittel enthalten bestimmte Nährstoffe, die einer trägen Libido neuen Schwung verleihen können.

Übrigens: Das Wort „Aphrodisiakum“ geht auf die griechische Göttin Aphrodite zurück, der legendären Göttin der Liebe, Sexualität und Fruchtbarkeit. Im Laufe der Menschheitsgeschichte schrieben die Menschen mehr als 500 Mitteln eine aphrodisierende Wirkung zu. Einige können sogar wissenschaftlichen Untersuchungen standhalten und mit ihren luststeigernden Eigenschaften überzeugen.

Aphrodisierende Lebensmittel: Übersicht

Folgenden Lebensmitteln wird heute eine erotisierende Wirkung nachgesagt:

  • Artischocke
  • Austern
  • Avocado
  • Banane
  • Chili
  • Ginseng
  • Granatapfel
  • Erdbeere
  • Dunkle Schokolade
  • Rotwein
  • Ingwer
  • Muskat
  • Vanille
  • Zimt
  • Trüffel
  • Maca
  • Seefisch (zum Beispiel Makrele, Hering und Lachs)
  • Kalbsfleisch und Geflügelfleisch
  • Eier

Aphrodisierende Lebensmittel für Frauen

Artischocken – Aphrodisiaka mit Herz

Das Herz der Artischocke soll vor allem bei der Frau sinnliche Gelüste wecken können. Das liegt wahrscheinlich am ätherischen Öl der Frucht. Dieses fördert offenbar die Bildung von Östrogenen im weiblichen Körper, sodass die Frau mehr Lust auf Sex verspürt. Die Artischocke galt schon im 15. Jahrhundert als aphrodisierendes Mittel.

Trüffel – Aphrodisiaka mit Seltenheitswert

Nicht nur Trüffelschweine lieben Trüffel. Auch Menschen mögen diesen besonderen Pilz. Er schmeckt nicht nur lecker, sondern soll überdies auch noch eine aphrodisierende Wirkung haben. Das liegt am enthaltenen Androstenol im Trüffel. Nehmen Frauen diesen Sexuallockstoff wahr, weckt dies häufig sinnliche Begierden. 

Aphrodisierende Lebensmittel für Männer

Austern – Aphrodisiaka für ambitionierte Helden

Austern sind nicht jedermanns Sache. Aber um der lieben Lust willen, kann es sich für den Mann durchaus lohnen, die glibberigen Meeresbewohner ab und an zu schlürfen. Denn: Ihr hoher Gehalt an Zink und Eiweiß macht müde Männer munter. Nicht nur Spermien sollen durch diese Nährstoffe vermehrt gebildet werden, auch die Testosteronproduktion nimmt mit diesem Aphrodisiakum offenbar an Fahrt auf. Irgendetwas muss da ja dran sein. Immerhin hat der große italienische Liebhaber Giacomo Casanova täglich 50 Austern zum Frühstück verspeist und wurde schließlich durch sein Liebesleben zur Legende.

Avocados – für mehr Power im Schlafzimmer

Die Avocado hat das Zeug zum erotischen Rausch, weil sie Vitamin B6 und Vitamin E enthält. Das Vitamin B6 kommt der Testosteronbildung zugute, wohingegen Vitamin E für mächtig Power, auch in Liebesdingen, sorgt. Nicht zuletzt betört uns auch der Geruch der Frucht. Er stimuliert unsere Sinne und hilft dabei, unser Wohlbefinden zu verbessern. Die Avocado ist eines der Aphrodisiaka, deren Wirkung mittlerweile wissenschaftlich bestätigt ist. Also nichts wie ran an den Speck – oder besser gesagt, an das Öl!

Bananen – Aphrodisiaka für ein längeres Stehvermögen

Die Banane deutet ja schon durch ihre Form an, dass sie das männliche Stehvermögen im Bett unterstützen könnte. Und in der Tat: Die köstliche Frucht steckt voller potenzfördernder Stoffe: Magnesium und Kalium beispielsweise. Diese Mineralien fördern nämlich die Muskelkraft und so auch die männliche Libido. Auch das Herz wird durch diese Nährstoffe gekräftigt, sodass moderater Ausdauersport kein Problem darstellen sollte und das beste Stück des Mannes schön in Form bleibt.

Kurkuma – Wundermittel bei Potenzproblemen

Kurkuma gilt nicht nur als Allheilmittel bei vielen gesundheitlichen Problemen. Das enthaltene Curcumin soll darüber hinaus auch noch ein pralles männliches Glied fördern können. Denn der Inhaltsstoff aktiviert die Schwellkörper in besonderem Maße. Dies konnte in Untersuchungen mit Ratten inzwischen sogar bewiesen werden. Daher ist Kurkuma mittlerweile auch ein anerkanntes aphrodisierendes Lebensmittel.

Maca – das Aphrodisiakum der Krieger

Schon die Inka wussten um die berauschende Wirkung von Maca, einer Pflanze aus dem alten Peru. Sie galt als stärkend und wurde von ihren Kriegern eingesetzt, um ihre Ausdauer – in welchem Kontext auch immer – zu fördern. So sollen sie sie auch verwendet haben, um ihren sexuellen Appetit anzuregen. Maca enthält reichlich stärkende Mikronährstoffe wie Magnesium. Außerdem kommt darin die Aminosäure Arginin vor, die dazu führt, dass mehr Stickstoffmonoxid frei wird. Gibt es im Körper des Mannes mehr davon, verbessert sich laut Studien die Erektionsfähigkeit des männlichen Gliedes. Maca kannst Du übrigens roh essen, aber auch als Pulver in Smoothies oder Speisen geben.    

Aphrodisierende Lebensmittel für Männer und Frauen

Chili – ein echter Scharfmacher

Zu den Aphrodisiaka, die sowohl Männer als auch Frauen scharf machen, gehören durchblutungsfördernde Lebensmittel. Dazu zählen etwa scharfe Nahrungsmittel wie beispielsweise Chili. Das darin enthaltene Capsaicin heizt uns beim Verzehr mächtig ein. Uns wird warm, unser Körper besser durchblutet – auch im Intimbereich. Die Folge: Die Lust aufeinander wächst. Glückshormone fluten den Körper. Da kann man schon mal die Kontrolle über seinen Verstand und sich selbst in der Welt der Erotik verlieren. 

Ginseng – fit im Kopf, fit im Bett

Ginseng ist ein natürliches Heilmittel, das eigentlich zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit eingesetzt wird. Man hat aber auch Hinweise dafür gefunden, dass es die sexuelle Lust beflügeln kann. So fand man in Studien heraus, dass die Mäuse, die Ginseng verabreicht bekommen hatten, sexuell aktiver waren als die anderen. Das liegt womöglich daran, dass Ginseng den gesamten Stoffwechsel aktiviert und so auch mehr Energie für sexuelle Aktivitäten zur Verfügung steht. Vor allem der rote Ginseng soll sexueller Unlust entgegenwirken und für ein längeres Stehvermögen beim Mann sorgen können.  

Granatapfel – die verbotene Frucht als Aphrodisiakum

In vielen Kulturen gilt der Granatapfel als Symbol der Fruchtbarkeit. Die aphrodisierende Wirkung soll durch den Stoff Piperidin zustande kommen. Außerdem kann die Frucht – täglich als Saft getrunken – zu einem reduzierten Cortisolspiegel führen. Dadurch kann die Testosteronproduktion bei Mann und Frau an Fahrt aufnehmen, was es Euch wiederum schwermacht, die Finger voneinander zu lassen.  

Erdbeeren – ganz besonders köstliche Aphrodisiaka

Die knallrote Frucht ist wahrscheinlich das köstlichste von allen Aphrodisiaka. Nicht nur der süße Geschmack weckt die Lust auf sinnliche Abenteuer. Auch der hohe Vitamin C-Gehalt und die große Menge an Zink sind echte Lustwecker. Denn beide Mikronährstoffe fördern das Wohlbefinden und die Testosteronproduktion. So ist es kein Wunder, wenn Männer und Frauen nach dem Erdbeernaschen ab und an übereinander herfallen. 

Aphrodisierende Schokolade – dunkle Schokolade benebelt die Sinne

Wir wussten es ja schon immer: Schokolade ist ein Aphrodisiakum! Der zartschmelzende, süße Geschmack macht einfach Lust auf mehr. Warum? Schokolade enthält die Aminosäure Phenylalanin. Dieser Stoff sorgt dafür, dass unsere Glückshormone tanzen und wir uns wohl fühlen. Das führt auch zu mehr sexueller Lust. Zudem kommen auch die anderen Hormone auf Touren. Leider soll das aber nur für die dunkle Schoki mit einem sehr hohem Kakaoanteil gelten. Der Abschied von der Milchschokolade lohnt sich allemal, denn die dunkle Schokolade ist ja wegen ihres geringeren Zuckeranteils sowieso viel gesünder.

Aphrodisierende Lebensmittel: Rotwein, Sekt & Champagner helfen beim Abschalten

Dass Alkohol ein echter Brandbeschleuniger in Sachen sexueller Begierde ist, brauchen uns keine Studien beweisen. Das weiß jede:r von uns, der:die schon einmal Bekanntschaft mit Alkohol gemacht hat. Alkohol wirkt entspannend, enthemmend und steigert unser allgemeines Wohlbefinden. Letzteres gilt freilich nur bei moderatem Konsum. Übersteigt der Promillewert 0,5, dann ist es oft plötzlich vorbei mit dem Wohlgefühl.

Besonders luststeigernd wirkt sich neben Sekt und Champagner Rotwein aus. Denn dieser steigert zum einen die Durchblutung in den sexuell interessanten Gegenden und regt zum anderen die Hormonbildung an. Zwei Gläser Rotwein sind aus Sicht von Experten wie geschaffen dafür, das Feuer der Leidenschaft in Euch zu wecken. Aber natürlich dürft Ihr auch andere aphrodisierende Getränke zur Entfesselung der Lust hinzuziehen. Aber bitte in Maßen!

Ingwer – liebestolle Wunderknolle

Die ätherischen Öle im Ingwer heizen uns spürbar ein. Daher ist Ingwer auch gerade im Winter, etwa als Tee oder in Suppen, sehr beliebt. Er regt die Durchblutung auch im Intimbereich an, wodurch die sexuelle Lust nur noch eine flüchtige Berührung entfernt zu sein scheint. Zusätzlich steigert das enthaltene Vitamin C unser Wohlbefinden sowie unsere Aktivität.

Muskat – Nuss der Begierde

Den Ruf als effektives Aphrodisiakum genießt die Muskatnuss bereits seit dem 16. Jahrhundert. Hier soll es der Wirkstoff Myristicin sein, welches die ureigenen Instinkte die Kontrolle übernehmen lässt. Zur Steigerung der Libido sei hier die frisch geriebene Muskatnuss zu empfehlen. Denn auf die Art soll sich die aphrodisierende Wirkung besonders gut entfalten. Aber bitte sparsam einsetzen! Denn in hohen Dosen ist Muskat nicht mehr erotisch, sondern leider toxisch. Diese Mengen sind beim Kochen aber eher nicht zu erreichen. Übrigens: In früheren Zeiten hat man Muskat Milch oder Wein zugesetzt, um in die richtige Wonnestimmung zu kommen.

Vanille – die süße Königin der Verführung

Das köstliche Aroma der Vanille lieben wir alle. Daher verfeinern die exotischen Schoten auch viele unserer Süßspeisen. Doch Vanille schmeckt nicht nur bombastisch, sondern soll auch in Sachen Erotik heftig einschlagen. Ihr Duft ist für uns derart attraktiv, dass wir uns an die sexuellen Lockstoffe beim Menschen erinnert fühlen. Das verleiht der Libido – zumindest im richtigen Augenblick – Höhenflüge. Schon die Maya und Inka wussten um die erotisierende Wirkung von Vanille und setzten sie als Aphrodisiakum ein.

Zimt – aphrodisierendes Lebensmittel mit Kuschelcharme

Bereits die alten Ägypter wussten um die aphrodisierende Wirkung von Zimt. Daher setzten sie das Gewürz mit seinem besonderen ätherischen Öl auch ein, um ihre sexuelle Lust zu entfachen. So soll Zimt in der Lage sein, die Bildung von Sexuallockstoffen anzuregen. Die Folge: Die Lust auf Sex steigt. Also, verwendet das Gewürz nicht nur für die weihnachtlichen Zimtsterne. Setzt es Euren Speisen auch mal im laufenden Jahr zu. Da gibt es beispielsweise Milchreis mit Zimt und Zucker, Zimt im Tee oder im Kakao. Viel Spaß beim Kuscheln!

Seefisch – aphrodisierende Lebensmittel aus dem Meer

Um ein Aphrodisiakum zu finden, musst Du aber gar nicht unbedingt in die exotische Küche eintauchen. Denn auch ganz alltägliche Lebensmittel können eine luststeigernde Wirkung haben – Seefisch zum Beispiel. Wenn Du Makrele, Lachs oder Hering isst, förderst Du quasi ganz nebenbei Deine Libido. Denn die enthaltenen Stoffe regen zum einen die Durchblutung im Unterbauch, zum anderen die Bildung von Geschlechtshormonen und Glückshormonen an. Sind Testosteron sowie Lebensfreude erst einmal geweckt, kann es nach dem warmen Essen gleich noch heißer zugehen.

Kalbsfleisch und Geflügel – Power für die Liebe

Auch Fleisch ist gut dazu geeignet, Deine Libido auf Trab zu bringen. Denn es enthält reichlich B-Vitamine und Zink, sodass die Sexualhormone fleißig tanzen und Euch zu mehr Lust verhelfen. Auch das enthaltene Eiweiß stärkt die Lust. Denn es regt die Bildung von Glückshormonen wie Dopamin und Noradrenalin an. So verbessert sich nicht nur Eure Laune, sondern auch Euer Aktivitätslevel.

Eier – damit Deine Beziehung rundläuft

Wer hätte das gedacht? Auch Eier sollen hervorragende Lustverstärker sein. Denn mit ihrer hohen Nährstoffdichte – etwa B-Vitaminen, Magnesium und Cholin – fühlen wir uns ausgeglichener und wohler. Kein Wunder: Hormonelle Ungleichgewichte können mit diesem Lebensmittel wieder ins Lot kommen. Das wiederum kann der sexuellen Lust Flügel verleihen. Also, verspeis ab und an ein Ei – für mehr Liebelei!